Hägendorf
Die SVP ist gegen ein flächendeckendes Tempo 30-Regime

Das mögliche Tempo 30-Regime auf Hägendorfs Gemeindestrassen zieht Kreise. Nachdem das Vorhaben in der vorherigen Legislatur anlässlich einer Mitwirkung den Einwohnerinnen und Einwohner präsentiert wurde, bezieht die SVP Hägendorf nun Stellung.

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Der neue Gemeinderat habe am 13. November 2017 beschlossen über die umstrittene Idee «Tempo 30» an der Urne abstimmen zu lassen, schreibt die SVP in ihrer Medienmitteilung.

Urnenabstimmung begrüsst

Nachdem am 19. Dezember 2017 das Begehren des Gemeinderates von der Gemeindeversammlung gutgeheissen wurde (74 Ja, 9 Nein, keine Enthaltung), «hat die Bevölkerung die Möglichkeit, im kommenden Jahr über diese Vorlage an der Urne abzustimmen», so die Partei weiter. Die SVP Hägendorf begrüsse diesen Entscheid sehr, schreibt die Ortssektion weiter und bezieht in dieser Frage auch gleich Position: Die Erfahrungen in verschiedenen Gemeinden hätten gezeigt, dass Tempo 30 die Erwartungen nicht erfülle. Die SVP stelle sich daher auf den Standpunkt, dass Verkehrssicherheits-Probleme nicht nach dem Giesskannen-Prinzip mit Tempo 30, sondern punktuell und spezifisch gelöst werden müssten.

Gleichzeitig räumt die Partei ein: «Im Fall Hägendorf gibt es punktuelle Sicherheitsprobleme, welche vom Gemeinderat erkannt und bereits mit Gegenmassnahmen angegangen worden sind. Die SVP unterstützt diese Massnahmen vollumfänglich.» Hingegen sehe die SVP die Einführung von Tempo 30 auf allen Gemeindestrassen skeptisch und würde eine Ablehnung an der Urne begrüssen. (mgt/otr)

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