Kleine Überraschung für den Stadtrat von Olten. Rund 50’000 Franken hat die Stadt dem Kanton Solothurn beziehungsweise dem Bund umgehend zurückzuzahlen. Grund dafür: In den Jahren 2011 und 2012 wurde der Uferweg entlang der Gösgerstrasse saniert, das Bauprojekt bei Kanton und Bund als Agglomerationsmassnahme angemeldet und auch bewilligt. Knapp 376'000 Franken waren an Zuschussgelder des Bundes vorgesehen. Im Jahr 2014 floss diese Summe denn auch in den Stadtsäckel. Das Konto ist mittlerweile abgerechnet. Deshalb wird für die Rückzahlung ein Nachtragskredit fällig, der im Rahmen des Notbudgets ausgelöst wird.

Die Rückforderung des Bundes in Höhe von genau Fr. 50’543.85 fusst auf der Tatsache, dass im Nachhinein ein Teil der von der Stadt verrechneten Kosten als nicht beitragsberechtigt eingestuft wurde.

Rechnerischer Trost

Rein rechnerisch bleibt dennoch ein Trost: Entgegen dem vom Parlament gesprochenen Kredit über gut 2 Millionen Franken für die Sanierung des Uferweges blieb die Schlussabrechnung satte 1,09 Millionen Franken unter dem Budget. Gemäss Angaben des Tiefbauamts ist dies auf eine günstige Arbeitsofferte und auf den wider Erwarten weniger heiklen Baugrund zurückzuführen. Schliesslich hatte das ganze Projekt knapp 1 Million Franken gekostet.