Mit Beginn des neuen Kirchenjahres hat die Römisch-katholische Kirchgemeinde Kappel-Boningen Grund zu feiern: Einerseits findet der Begrüssungsgottesdienst am ersten Adventssonntag, 2. Dezember 2018, 10 Uhr in der Kirche Kappel statt, welcher vom Kirchenchor Kappel-Boningen musikalisch umrahmt wird.

Den neuen Gemeindeleiter Stefan Schmitz für den Seelsorgeverband Untergäu, mit den Pfarreien Gunzgen, Hägendorf-Rickenbach, Kappel-Boningen. Der feierliche Festgottesdienst wird von Bischofsvikar Arno Stadelmann von der Bistumsregion St. Verena zelebriert. Er wird auch den neuen Gemeindeleiter vorstellen. Stefan Schmitz ist am 17. August 1963 in Bad Breisig geboren. Er ist verheiratet mit Karin Schmitz-Güttinger.

Karin Schmitz hat ab dem 1. September 2018 an der römisch-katholischen Fachstelle Religionspädagogik in Solothurn die Leitung der ökumenischen Fachstelle für heilpädagogischen Religionsunterricht übernommen. Das Paar haben drei Söhne: Christian, Raphael und Severin. Stefan Schmitz war gut elf Jahre lang Pfarreileiter und Seelsorger in der Pfarrei Hitzkirch. Die Familie Schmitz wird vorerst nicht in Kappel wohnen. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt im Dorf Wohnsitz nehmen.

Aussenrenovation fertig

Anderseits ist da auch der Abschluss von der Aussenrenovation der Kirche St. Barbara in Kappel. Seit dem Umbau der Kirche im Jahre 1931/32 wurden in den letzten 86 Jahren die Fassaden verschiedenen Renovationen unterzogen. Leider mit unterschiedlichen Erfolgen. Die starken Verfärbungen an den Fassaden, die Putzabplatzungen am Kirchturm sowie der schlechte Zustand der Schutzverglasungen der Kirchenfenster haben den Kirchgemeinderat veranlasst, die Planung der Aussenrenovation in Angriff zu nehmen.

Im Frühjahr 2017 haben die Wey Architekten AG in Sursee dem Kirchgemeinderat ein Renovationskonzept mit Kostenvoranschlag für die Aussenrenovation und einer umfassenden Revision der Glockenausrüstung unterbreitet. An der Kirchgemeindeversammlung vom 28. November 2017 genehmigte der Souverän den Kredit von 1'100'000 Franken. Die Arbeiten wurden nach dem Weissen Sonntag am 24. April 2018 gestartet. Mit viel Wetterglück konnte das hochgesteckte Ziel mit dem Abbau des Turmgerüstes anfangs November mehrheitlich einhalten werden.

Die grössten Posten im Kostenvoranschlag waren die Vorbereitungsarbeiten (20'000 Franken), die Baumeisterarbeiten (Gerüstbau, Natur- und Kunststeinarbeiten) mit 153'000 Franken, Fenster, Aussentüren, Tore (inkl. neue Isolationsfenster, Spenglerarbeit, Verputzarbeiten Kirche und Turm, Malerarbeiten) mit 474'000 Franken, Turmuhr und Glockenanlage (Revision Zeiger und Zifferblätter, Turmjalousien, neue Klöppel, neue Antriebsmotoren und Glockensteuerung) mit 145'000 Franken sowie die Baunebenkosten (Umgebungsarbeiten, Reinigung, Versicherung, Honorare, Dokumentationen, Glockenexperte) mit 200'000 Franken.