Neues Motto

Die Oltner Tanztage sind «vernetzt», aber was bedeutet das genau?

Die 22. Oltner Tanztage finden dieses Jahr unter dem Motto «Vernetztes» statt. Was aber bedeutet «Vernetzt sein» in der Welt der Kunst und des Tanzes?

Vernetzt sind wir heute alle: Wir haben Freunde auf der ganzen Welt, sind ständig erreichbar und stets auf der Suche nach neuen bedeutungsvollen Verbindungen. Was aber bedeutet «Vernetzt sein» in der Welt der Kunst und des Tanzes? Dieser Frage widmen sich die diesjährigen Oltner Tanztage, die vom 15. bis 24. November stattfinden.

Choreografen von internationalem und nationalem Renommee präsentieren ihr künstlerisches Schaffen und ihr Verständnis von «Vernetztes» als Teil eines abwechslungsreichen Programmes im «Kulturzentrum Schützi». Mit dem Thema «Vernetzt sein» sollen unterschiedliche Menschen angesprochen werden, sich mit der Idee des Tanzes auseinanderzusetzen.

Im Rahmen des vernetzten Denkens wird deshalb ein Schulprojekt mit der MIR Compagnie und den Oltner Schulklassen kreiert. Unter der Leitung von Béatrice Goetz von der MIR Compagnie werden die Schülerinnen und Schüler von professionell ausgebildeten Tänzern in unterschiedlichen Tanzstilen unterrichtet. Die gemeinsam erarbeiteten Tanzstücke werden an zwei Schüleraufführungen am 23. November als Bestandteil des Programms der Oltner Tanztage präsentiert. Rund vierhundert Kinder beteiligen sich an dem Projekt, welches das Ziel verfolgt, den Kindern die Freude am Tanzen zu vermitteln.

Das Tanzfestival startet am Mittwochabend, dem 15. November, mit einem Auftritt der BA Contemporary Dance ZHdK unter dem Namen «With Love from Zurich». Der Solothurner Choreograf und Tänzer Thomas Hauert ist ebenfalls mit einer neuen Produktion an den Tanztagen vertreten. Mit dem Stück «Inaudible» tritt Hauert mit fünf anderen Tänzern zu Gershwins Musik in Olten auf.

«Duet for two Dancers», «Danza e Mistero», «Traumfrau», «Interface» – mit diesen Aufführungen zeigen die vertretenen Kompanien ihr tänzerisches Können auf der Oltner Bühne. Der Tanzanlass wird mit einem Film über die Tanzlegende Loïe Fuller untermalt. Laut Kulturjournalistin Madeleine Schüpfer erlebe man nebst dem vielseitigen und qualitativ hochstehend aufgebauten Tanzprogramm eine Vertiefung im modernen zeitgenössischen Tanz, die einmalig sei.

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