Eishockey NLB

Die Oltner Powermäuse müssen noch an Playoff-Form feilen

Am Boden: Die Oltner brachten auch in Lausanne nur wenig Konstruktives aufs Eis. Foto: Aeschbach

EHC Olten

Am Boden: Die Oltner brachten auch in Lausanne nur wenig Konstruktives aufs Eis. Foto: Aeschbach

Der EHC Olten gewinnt erstmals gegen die GCK Lions und beendet die NLB-Qualifikation dennoch auf Platz sieben. Die Powermäuse müssen am Sonntag in der ersten Runde der Playoff-Viertelfinals definitiv noch eins drauflegen, wollen sie weiterkommen.

Da wurde es gestern ganz zum Schluss der letzten NLB-Qualifikationspartie des EHC Olten gegen die GCK Lions doch nochmals so richtig eng: Sieben Sekunden vor Schluss rettete Oltens Keeper beim Stand von 5:4 seinen Farben mit einem Big Save den erstmaligen Sieg über die Zürcher Junglöwen in der diesjährigen Meisterschaft. Weil auch der EHC Basel zu Hause gegen das Tabellenschlusslicht aus Sierre mit 6:0 gewann, beenden Oltens Powermäuse die Qualifikation auf dem siebten Tabellenrang.

Dass die Partie noch einen solchen Effort von Tobler verlangte, war nach 44. Minuten nicht abzusehen. Denn mit zwei schnellen Treffern im Schlussabschnitt ging der EHC Olten mit 5:2 in Führung - dem fünften Oltner Treffer übrigens lag ein genialer Backhandschuss von Oltens Topscorer Diego Schwarzenbach zugrunde. Aber die nimmermüden Junglöwen gaben nach diesem EHCO-Doppelschlag nicht auf und kämpften sich zurück ins Spiel. In der 50. Minute brachte Daniel Eigenmann sein Team auf 3:5 heran und 54 Sekunden vor Schluss traf Timo Koskela, der Topscorer in den Reihen der Zürcher, die in dieser Phase ohne Torhüter dafür mit einem Mann mehr auf Feld agierten, zum 4:5-Anschluss. Damit war die heisse Schlussminute lanciert, in der sich der EHCO wie erwähnt auf seinen Schlussmann Tobler verlassen konnte.

Nicht alles nur schlecht

Nicht bloss in den letzten zehn Minuten hat das gestrige Spiel gezeigt, dass Olten noch nicht ganz zur gewünschten Playoff-Form gefunden hat. Zu viele Ungenauigkeiten schlichen sich in das Spiel des Gastgebers ein und auch die beiden EHCO-Ausländer demonstrierten am gestrigen Abend definitiv noch nicht das, was man sich von ihnen in den am Sonntag beginnenden Playoffs wünscht.

Fest steht: Egal, wer am Donnerstag den EHC Olten als Playoff-Gegner auswählt (Lausanne, Langenthal, La Chaux-de-Fonds oder Visp), die Powermäuse müssen am Sonntag in der ersten Runde der Playoff-Viertelfinals definitiv noch eine Schippe drauflegen.

Das gewünschte Powerhockey zeigten die Oltner aber phasenweise im zweiten Drittel, als sie viel Druck aufs gegnerische Tor erzeugten und sich mehrere gute Torchancen innert kürzester Zeit erarbeiten. Ob diese gute EHCO-Phase ein Vorgeschmack auf den Sonntag war?

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