Erneuerungen

Die Oltner Innenstadt hört nicht auf, attraktiver zu werden

Bruno Kissling

Zur Erneuerung der Mühlegasse gehört auch die Neugestaltung des bislang namenlosen Platzes. Die Parkplätze fallen dahin.

Bruno Kissling

Bald starten in Olten Erneuerungen der Strassenabschnitte Mühlegasse und Hübelistrasse Nord; langsam ist das Facelifting abgeschlossen.

Gemäss Urs Kissling, Leiter des städtischen Tiefbauamtes in Olten, gehören die beiden bevorstehenden Bauvorhaben zu den letzten, welche im Rahmen der Attraktivierung Innenstadt angegangen werden. «Dann bleibt, zumindest mittelfristig, nur noch die Neugestaltung des Abschnitts Dornacherstrasse», sagt er. Dieser ist auch nicht mehr im besten Zustand, sodass sich dessen Umgestaltung mit einer Sanierung samt Werkleitung gut kombinieren lassen.

Zurückgeblendet: Wer erinnert sich noch? Die Bauarbeiten zur Attraktivierung der Kirchgasse begannen im Herbst 2012, die Eröffnung des nun verkehrsfreien Abschnittes folgte im Sommer 2013. Und seither wird im Rahmen der Attraktivierung Innenstadt eine Baustelle nach der andern eröffnet. Die letzte ihrer Art war jene des Abschnittes Baslerstrasse Süd. Kaum sind die schützenden Anstriche an den jungen frisch gepflanzten Bäumen dort getrocknet, setzt die Attraktivierung ihren Weg unaufhaltsam fort.

Ein Blick auf die Mühlegasse

Ende Januar jedenfalls wird, nach der Fertigstellung der neuen Dünnernbrücke, die Sanierung der Mühlegasse angegangen. Damit wird eine Verbindungslücke zwischen Dünnern und Kirchgasse geschlossen. Bis hoch zum Hotel Europe wird die Gasse westseitig so gestaltet wie letztes Jahr beim Restaurant Alte Mühle. Auch einzelne Bäume gehören jetzt zum Setting der bislang baumlosen Gasse. Auf halber Höhe der Steigung werden Poller eingebaut; ab dort folgt die Weggestaltung der Charakteristik der Kirchgasse: seitliche Rinne, im Gegensatz zur Kirchgasse aber mit einzelnen Bäumen und einem Veloabstellplatz. Erneuert werden bei dieser Gelegenheit – sofern notwendig – auch Werkleitungen.

Auch der Platz ostseitig der Dünnernbrücke, bisher eine eher vernachlässigte Ecke der Innenstadt, wird neu gestaltet. Er erhält eine Pflästerung, wird mit Bänken und Bäumen ausgestattet. Die städtischen Betriebe als Sponsoren sorgen mit einem Brunnen noch für eine hübsche Dreingabe. «Den Strassenbereich haben wir in der Phasenplanung präferiert, um allenfalls die grossen Veranstaltungen wie Schulfest oder Chilbi nicht allzu heftig zu tangieren, sofern sie denn stattfinden können», sagt Urs Kissling. Die Arbeiten am Platz bilden also das Finale. Das Projekt Mühlegasse schlägt mit rund 1,15 Mio. Franken zu Buch und wird wohl im Sommer 2022 fertig sein.

Ein Blick auf die Hübelistrasse Nord

Auch die Hübelistrasse Nord erfährt eine Neuakzentuierung nach dem Vorbild Baslerstrasse Süd. Die Fläche zwischen den Häuserreihen wird in zwei Fahrspuren, zwei Gehwege und zwei Kombiflächen Parkieren/Bäume/Bänke unterteilt. Längsparkplätze werden auch hier auf dem verbreiterten Trottoir markiert. Veloabstellflächen sind auf der Nord- und Südseite des Strassenabschnittes situiert. Auch die Beleuchtung wird erneuert. Zudem die Werkleitungen. Auch hier folgt der Deckbelag im Sommer 2022. Kostenpunkt des Vorhabens: eine gute Million Franken.

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