Es soll wieder ruhig werden an der Primarschule Hägendorf. Ein turbulenter Schulleitungswechsel und ein jähriges Interregnum gingen der aktuellen Situation voraus. Seit dem 1. August ist die neue Co-Schulleitung mit Monika Fischer und Daniel Mettauer installiert und erlebte gestern seinen ersten Schultag in dieser Funktion. «Wir stehen für Offenheit und Respekt», umschreibt das Duo seine Maxime, und weiter: Führung und Kommunikation werden im ersten Jahr als Hauptaufgabe verstanden, ohne die gesamte Schulentwicklung aus den Augen zu verlieren. Aber was heisst das? «Im Bereich Kommunikation stehen wir für Offenheit», sagt Mettauer. Will heissen: Probleme, Ungereimtheiten, Verwerfungen ungeschminkt auf den Tisch legen, nach Lösungen suchen und diese auch finden. Und unter Führung sei zu verstehen, dass der Lehrkörper um vorgegebene Leitplanken weiss und sich bewusst ist, eine grosszügig ausgelegte Selbstverantwortung wahrnehmen zu können. Konkreteres bleibt noch betriebsintern.

Fischer und Mettauer haben den Lehrkörper im Übrigen «gut erlebt», wie sie sagen. «Ich halte den Umstand, dass wir beide aus dem Lehrbereich kommen, für hilfreich», meint Monika Fischer. Auf jeden Fall seien die ersten Erfahrungen positiv. «Das hängt wohl auch damit zusammen, dass wir uns so geben, wie wir sind», so Mettauer.

Frühjahr 2018: Lackmustest

Bereits im Frühjahr 2018 wird das Duo sich mit einer erneuten externen Schulevaluation auseinanderzusetzen haben beziehungsweise später mit den Resultaten. «Wir gehen davon aus, dass unser gemeinsames Engagement als Schulleitung zusammen mit dem Lehrkörper dazu führen wird, dass das ‹Schulschiff Hägendorf› mit grünen Segeln vorbeifahren wird», sagt Fischer. Zuversicht also. Die Schuljahreseröffnung auf dem roten Platz vor den Schulgebäuden mit allen Primarschülern jedenfalls ist geglückt.