Olten
Die klassische Schalterhalle hat ausgedient: Empfang der Raiffeisenbank in neuem Look

Die Raiffeisenbank eröffnet heute den umgebauten Standort in Olten – das Wachstum bei den wichtigsten Kennzahlen geht weiter.

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André Schaad, der Vorsitzende der Geschäftsleitung, im neuen Empfangsbereich der Raiffeisenbank.

André Schaad, der Vorsitzende der Geschäftsleitung, im neuen Empfangsbereich der Raiffeisenbank.

Patrick Lüthy

Am Dienstag öffnet die Raiffeisenbank Olten im umgebauten Gebäude an der Ringstrasse 15 wieder ihre Tore. Die Kundinnen und Kunden dürfen sich auf eine offene und topmoderne Lokalität mit angenehmer Atmosphäre freuen. «Die Bank soll ein Ort der Begegnung zum Wohlfühlen sein», verspricht André Schaad, der Vorsitzende der Geschäftsleitung.

Während des Provisoriums in der alten Städtlipost wurden an der gewohnten Adresse rund 1000 Quadratmeter Fläche gänzlich neu gestaltet. Seitdem führt an der Ringstrasse 15 ein zweiter Eingang über die neue 24-Stunden-Zone, wo sich zwei Ein- und Auszahlgeräte befinden, in die Bank. Ein weiterer Bancomat gehört zum nun farbigeren Empfangsbereich im Erdgeschoss, der nicht mehr an eine klassische Schalterhalle erinnert. Optisch und technisch aufgefrischt präsentieren sich die Besprechungszimmer, die dank der Flachbildschirmen einen multimedialen Austausch ermöglichen. «Das persönliche Gespräch bleibt natürlich im Vordergrund», sagt André Schaad. Zudem ist die ganze Bank neu klimatisiert.

Hohe Beteiligung an schriftlicher Generalversammlung

Wegen der aktuellen Coronasituation verzichtet die Raiffeisenbank Olten auf ein Eröffnungsfest am umgebauten Standort. Die Kundschaft ist jedoch eingeladen, ab heute die neu umgebauten Räumlichkeiten zu besuchen. Um den Umzug und die Neueinrichtung zu realisieren, blieb die Raiffeisenbank Olten seit Freitag geschlossen.

Auswirkungen hatte Covid-19 auch auf die ansonsten traditionelle Generalversammlung der Raiffeisenbank Olten. Sie fand diesmal in schriftlicher Form statt. Mit 1407 abgegebenen Stimmen, was fast 20 Prozent der Genossenschafter entspricht, verzeichnete sie eine deutlich höhere Beteiligung als jeweils die physische Generalversammlung. Alle Anträge des Verwaltungsrats stiessen auf eine sehr grosse Zustimmung. Mit 90 bis 95 Prozent Ja-Stimmen passierten die Genehmigung der Jahresrechnung, die Verzinsung der Genossenschaftsanteile und die Entlastung der Organe. Einen ähnlich hohen Ja-Anteil verzeichneten auch die drei Statutenänderungen mit der Einführung einer Präambel, mit der Anpassung der Wahl der Vertreter für die Generalversammlung von Raiffeisen Schweiz sowie der Verankerung eines Antrags- und Traktandierungsrechts für die Genossenschafter. Am umstrittensten war die Einführung von Blankokrediten – doch mit 81 Prozent Ja übertraf auch diese Statutenänderung das geforderte Mehr von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen klar.

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Umstände schloss die Raiffeisenbank im ersten Halbjahr 2020 nahtlos an das erfolgreiche vergangene Jahr an. Die Kundeneinlagen nahmen von 644,6 auf 668,3 Millionen Franken (+ 3,7 Prozent) zu. Die Ausleihungen erhöhten sich ebenfalls um rund 24 Millionen. Dabei stiegen die Hypothekarforderungen um 2,5 Prozent auf 728 Millionen Franken. Die Bilanzsumme legte um 3,9 Prozent auf 880,7 Millionen zu. (js)