Olten

Die Buvette als Schmelztiegel für die Nutzer des Vögeligartens

Die Buvette soll zu einem Bezugspunkt im Vögeligarten (Bild) werden. Bruno kissling

Die Buvette soll zu einem Bezugspunkt im Vögeligarten (Bild) werden. Bruno kissling

Mitte August wird im Vögeligarten die Buvette eröffnet. Sie wird ein einfaches Verpflegungsangebot bereithalten und richtet sich an die bunt gemischte Besucherschar des Gartens. Vorgesehen ist der Probebetrieb bis Mitte September.

Am 16. August startet die Buvette im Vögeligarten. Die Buvette ist eine Art Kiosk und bietet ein einfaches Verpflegungsangebot. Die erste Ausgabe wird von Bewohner und Bewohnerinnen des Quartiers rund um den Vögeligarten durchgeführt. Mit der Buvette wird eine Brücke zwischen Vereinen, Quartiergruppen und Bevölkerung im Vögeligarten geschaffen. Geplant sind fünf Testanlässe.

Der Vögeligarten wird an schönen Tagen von sehr vielen Personen aus dem Quartier genutzt. Dies widerspiegelt die Vielfalt im Quartier: Von Babies über Kleinkinder zu Familien bis hin zu älteren Menschen, Männer wie Frauen, mit und ohne Migrationshintergrund.

In unmittelbarer Nähe des Parks gibt es jedoch mit Ausnahme der Cafeteria im Haus zur Heimat kein öffentliches Gastroangebot, wo Leute ungezwungen verweilen, plaudern und dabei noch die Kinder beobachten können. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt von 2010 und späteren Rückmeldungen von Einzelpersonen aus dem Quartier wurde daher die Idee einer einfachen Verpflegungsmöglichkeit im Vögeligarten aufgeworfen.

Drei Vorbereitungstreffen

Die Stelle für Stadtentwicklung und der Leiter des Begegnungszentrums Cultibo haben diese Idee aufgenommen. An drei Vorbereitungstreffen mit BewohnerInnen aus dem Quartier und Vertretungen vom Robi Olten, dem Volièren-Verein, Haus zur Heimat, der katholische Kirche, der ev.-ref Kirche und der Kirche Vineyard wurde die Idee weiterentwickelt.

Die Buvette soll nach dem Wunsch der Beteiligten zu einem Bezugspunkt im Park werden, wo die Parkbesucher eine Glace oder Kaffee, Obst oder ein Stück Kuchen kaufen und vor Ort konsumieren können. Dabei kann der nachbarschaftliche Kontakt gepflegt und neue Kontakte geknüpft werden. Die Buvette soll ausserdem dazu beitragen, dass Olten Ost als attraktiver Wohn- und Aufenthaltsort wahrgenommen wird.

Nicht gewinnorientiert

An den Treffen wurde auch der Rahmen definiert, welcher vom Stadtrat bewilligt wurde: Zielgruppe sind die Bewohnerinnen und Bewohner aus der Nachbarschaft und die BenutzerInnen des Vögeligartens. Die Buvette wird von Vereinen oder Organisationen aus dem Quartier, bzw. QuartierbewohnerInnen geleitet, welche sich bei der Durchführung abwechseln.

So kann eine direkte Brücke zwischen den verschiedenen vorhandenen Angeboten und Vereinen und den Menschen im Quartier geschaffen werden. Eine gewinnorientierte Ausrichtung wird nicht angestrebt und das Angebot bleibt auf alkoholfreie Getränke wie Café, Mineral oder Sirup und auf Glace und Kuchen beschränkt.

Die Koordination erfolgt durch Sarah Windler vom Volièrenverein Olten. Der Volièrenverein stellt auch seinen Keller als Basis zur Verfügung. Eine Grundinfrastruktur kann beim Volièrenverein und beim Begegnungszentrum Cultibo bezogen werden. Die Durchführung beschränkt sich vorerst auf fünf Testtermine während der warmen Sommermonate. Auf eine Öffnung am Abend wird vorerst verzichtet.

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