Olten
Die Alternative Bank feiert erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr

Die Bank mit einer klaren sozial-ökologischen Ausrichtung freut sich über regen Kundenzulauf und verzeichnet einen Reingewinn fast einer Million Franken. Die Bank mit Sitz in Olten gehört zur vorderen Hälfte der mittelständischen Schweizer Banken.

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Die Alternative Bank in Olten konnte 2013 einen leicht höheren Reingewinn verzeichnen. (Symbolbild)

Die Alternative Bank in Olten konnte 2013 einen leicht höheren Reingewinn verzeichnen. (Symbolbild)

Keystone

Auch 2013 hat die Alternative Bank Schweiz (ABS) ihr Wachstum fortgesetzt. Dabei zählt für sie ihre positive Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt genauso viel wie der wirtschaftliche Erfolg.

Martin Rohner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der ABS sagt: "Mit unserem Jahresergebnis sind wir nur zufrieden, wenn es auch zur Lösung der aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen beiträgt." Das Wachstum der Bank sei nur dann vertretbar, wenn auch die positive Wirkung auf Umwelt und Gesellschaft mitwachse.

82 Prozent der Kredite für Umwelt und Gesellschaft

Alle Projekte und Unternehmen, welche die ABS finanziert, erfüllen die Mindestanforderungen der Bank: Sie haben beispielsweise nichts mit Rüstungsindustrie zu tun, verletzen keine Menschenrechte und tragen nicht zur Zersiedelung bei. Rund 82 Prozent der Kredite hat die ABS an Projekte und Unternehmen vergeben, die einen zusätzlichen gesellschaftlichen Mehrwert bringen, sei es ökologischer oder erschwinglicher Wohnraum, biologische Landwirtschaft oder Erneuerbare Energie. 2013 sind die Ausleihungen von 854 auf 897 Mio. Franken gewachsen. Besonders erfreulich ist, dass sie im Bereich Erneuerbare Energie erneut zugenommen haben. Ende Jahr haben sie 112 Mio. Franken betragen, rund 12 Prozent des Kreditportfolios.

Wachstum in allen Geschäftsbereichen

Getragen werden diese Investitionen von über 30'000 Kundinnen und Kunden. Rund 2'000 Personen entschieden sich 2013 neu für die ABS und damit für ein soziales und ökologisches Bankwesen.

Dementsprechend nahmen die Gelder der Kundschaft um 11 Prozent auf 1,153 Mia. Franken zu. Dank dem hohen Zufluss an Neugelder stieg die Bilanzsumme um 11 Prozent auf 1,386 Mia. Franken. Auch das Interesse an der verantwortungsbewussten Anlageberatung ist weiter gewachsen.

Der Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft ist von 1,0 auf 1,3 Mio. Franken angestiegen. Das Depotvolumen hat um 23 Prozent auf 204 Mio. Franken zugenommen. Mit 6,2 Mio. Franken fällt der Bruttogewinn ähnlich hoch aus wie 2012. Der Reingewinn für 2013 beträgt 945'609 Franken.