Die Arbeiten für die Vorstellung Sektor 1 von Karls kühne Gassenschau laufen seit August. Bis Ende Jahr muss alles Material vom diesjährigen Spielort Winterthur nach Olten SüdWest gebracht werden, weil der Platz geräumt sein muss.

Derzeit wird die Tribüne aufgebaut, wie Mediensprecherin Catherine Bloch auf Anfrage mitteilt. «Es gibt Elemente, die wir schon definitiv platzieren und installieren. Andere werden dann im Frühling aufgebaut.» Bis Mitte November werden die Aufbauarbeiten weitergeführt und dann ab zirka Ende Februar nach einer Winterpause wieder aufgenommen.

Gassenschau fordert Logistiker

Gassenschau fordert Logistiker

Karls Kühne Gassenschau zügelt von Winterthur nach Olten. Der grosse Umzug entpuppt sich nun als riesige logistische Herausforderung.

Der Vorverkauf für die Vorstellung Sektor 1 hat vergangenen Montag allerdings bereits begonnen. Ab dem 22. Mai 2018 spielt die Truppe auf dem Areal Olten SüdWest. Dieses ist der Truppe bestens bekannt – so durfte Karl’s kühne Gassenschau bereits für die beiden letzten Produktionen «Silo 8» und «Fabrikk» das Gastrecht in Olten geniessen.

Offizieller Premierentermin ist der Donnerstag, 24. Mai 2018. Die Vorstellung dauert ohne Pause rund zwei Stunden. Einlass ist ab 19.45 Uhr, die Platzwahl ist frei. Gespielt wird in der Open-Air-Arena bei jeder Witterung, die Zuschauertribüne ist überdacht.

Die 22. Produktion der Schweizer Truppe ist ein theatraler Höllenritt voller traumhafter Bilder, waghalsiger Maschinen, atemberaubender Stunts und intensiver Gefühle. Sie knüpft damit an die grossen Erfolge ihrer vergangenen Produktionen an. Das letzte Stück «Fabrikk» wurde von über 580 000 Zuschauern besucht und konnte sich somit einen weiteren Spitzenplatz unter den erfolgreichsten Theaterstücken der Schweiz sichern. Karl’s kühne Gassenschau nimmt wiederum ein höchst aktuelles und brisantes Thema auf und will die Zuschauer zum Nachdenken verführen. (fmu/mgt)