Der Verein Jugendkulturhaus Provisorium 8 hat die bestehende Leistungsvereinbarung mit der Stadt Olten per Ende 2016 aufgekündigt. Es sei deshalb ein neues Konzept für die Oltner Jugendarbeit zu erarbeiten, befand der Stadtrat im Anschluss. Das Konzept soll auf der Grundlage des Schlussberichtes aus dem städtischen Projekt «Kinder-, Jugend- und Familienförderung» hervorgehen.

Dort wurden mit Beteiligung von Kinder- und Jugendorganisationen die Grundzüge für die künftige Oltner Jugendarbeit ab Herbst 2017 erarbeitet. Der Stadtrat erachte das Thema Jugendarbeit als wichtig, wie die Stadtkanzlei in ihrer Medienmitteilung schreibt. «Um einen Übergangsbetrieb zu ermöglichen, hat der Stadtrat die Hälfte des bisherigen Betriebsbeitrages an den Verein Jugendkulturhaus Provisorium 8 ins Budget 2017 eingesetzt», so die Medienmitteilung.

Damit kann nach Ansicht des Stadtrates sichergestellt werden, dass wesentliche Elemente des bisherigen Betriebs im Provisorium 8 an der Rötzmattstrasse 8 bis zur Einsetzung des neuen Konzepts weitergeführt werden und keine Lücke im Angebot entsteht. So finden seit Januar 2017 weiterhin Jugendkulturanlässe im attraktiven Eventraum des Provisoriums 8 statt und nach den Sportferien soll auch wieder der Jugendtreff im Angebot stehen.

Der Stadtrat hat an seiner Sitzung Schulsozialarbeiter Philipp Gemperle als fachlichen Leiter für den Übergangsbetrieb bis 31. August 2017 eingesetzt.

Die operativen Leistungen wie Technik oder Leitung Jugendtreff werden durch Freelancer (freiberuflich tätige, flexibel einsetzbare Fachpersonen) erbracht. Diese Freelancer werden auf Stundenlohnbasis angestellt. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, dass auch weiterhin Jugend(kultur)arbeit in den Räumen des Provisoriums 8 stattfindet, gibt sich der Stadtrat überzeugt. (sko/otr)