Wangen bei Olten

Der Spatenstich für den Werkhof ist im Mai vorgesehen

Auf diesem Gelände, zwischen Dünnern und Entlastungstrasse, kommt der neue Werkhof in Wangen bei Olten zu liegen.

Auf diesem Gelände, zwischen Dünnern und Entlastungstrasse, kommt der neue Werkhof in Wangen bei Olten zu liegen.

Die Auflagefrist des Baugesuchs zum kantonalen Werkhof in Wangen bei Olten endet; jetzt wird das Projekt konkret.

Der neue Werkhof für das Kreisbauamt II in Wangen bei Olten geht der entscheidenden administrativen Phase zu. Noch bis heute Donnerstag liegt das Baugesuch auf der Gemeindekanzlei in Wangen auf.
Der Werkhof Kreisbauamt II in Härkingen stammt aus den 60er- beziehungsweise 70er-Jahren und ist sanierungsbedürftig, nicht mehr zeitgemäss und erfüllt die heutigen Anforderungen an einen effizienten Werkhofbetrieb nicht mehr (wir berichteten). «Deshalb hat sich der Kanton entschieden, einen Neubau beziehungsweise einen Ersatzbau in Wangen bei Olten zu realisieren», erklärt das Hochbauamt, Abteilung Immobilienentwicklung, auf Anfrage.

Rund 10000 Quadratmeter an Areal

Der neue Werkhof, ausgelegt für rund 30 Mitarbeitende, besteht aus einem Betriebsgebäude mit einem Büro- und Werkhoftrakt, zwei grossen Holzsilos für Salz und einem Soletank, Umschlag- und Lagerflächen sowie Mitarbeiter- und Besucherparkplätzen. Das Areal hat eine Gesamtgrösse von rund 10'000 Quadratmetern und ist über die Obere Dünnernstrasse erschlossen. Das Gebäudevolumen beträgt gut 11'000 Kubikmeter. Die Maximalhöhe der Baute beträgt 9 Meter ; sie wird allerdings erst in einer möglichen Ausbauphase erreicht.

Das Betriebsgebäude ist als kompakter zweigeschossiger Gebäudekörper konzipiert. Die unterschiedlichen Nutzungen (Werkhoftrakt, Bürotrakt) sind räumlich getrennt und im Baukörper ablesbar. Die Bodenplatte und die notwendigen Aussteifungen werden in Ortsbeton ausgeführt. Die übrige Tragkonstruktion ist in Holz beziehungsweise Brettschichtholzträgern geplant. Die Fassaden und das Flachdach werden mit vorfabrizierten Holzrahmen erstellt und die Fassade mit Massivholzlatten oder Holzwerkstoffplatten verkleidet. Alle notwendigen haustechnischen Anlagen sind sichtbar, die Wärmeerzeugung erfolgt mittels einer Wärmepumpe (Erdsonde).

Zudem sind eine Fotovoltaikanlage und eine Regenwasserfassung für die Strassenreinigung vorgesehen. «Die Fotovoltaikanlage ist so ausgelegt, dass diese den Strombedarf des Werkhofs zu decken vermag», sagt Brigitte Marti auf Anfrage. Die Anlage wird die Dachfläche auf rund 560 Quadratmetern beanspruchen. Die ökologische Bauweise sei schon lange ein Auftrag im kantonalen Bauwesen, sagt sie, Minergie-Standards die Regel. Die gedeckten Lagerflächen, Umschlagplätze und Materialboxen für Steine, Holz, Splitt, Kies befinden sich unter und nördlich der Rampe des Viadukts der Entlastungsstrasse.

Spatenstich ist für Mai 2020 vorgesehen

Der Spatenstich erfolgt wohl im Mai, die Betriebsaufnahme ist für Sommer 2021 geplant. Die einst veranschlagte Terminierung hat sich um ein Jahr verzögert. Im Auflageverfahren zum Gestaltungsplan war von einem früheren Zeitpunkt die Rede. Die Baukosten sind mit knapp 8 Mio. Franken veranschlagt.

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