historische Ansichten
Der neue Oltner Kalender 2021 dokumentiert in 26 Bildern die Geschichte der Stadt

Der neue Oltner Kalender 2021 zeigt historische Ansichten der Stadt; sie können durchaus zum reizvollen Rätselraten animieren.

Urs Huber
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Oltner Fröscheweid wohl in den mittleren 1970-er Jahren.

Oltner Fröscheweid wohl in den mittleren 1970-er Jahren.

Oltner Tagblatt

Alte Ansichten Oltens, oder besser gesagt, historische Ansichten Oltens prägen den neuen Oltner Kalender 2021, der seit kurzem erhältlich ist und in 26 Bildern die Geschichte der Stadt dokumentiert. «Wir wollten etwas Neues versuchen, nachdem die Zahl der verkauften Exemplare in den letzten vier Jahren kontinuierlich gesunken ist», sagt Tobias Oetiker vom Verein Oltner Kalender. Und weil alte Ansichten eigentlich so etwas wie der klassische Dauerbrenner bezüglich Popularität sind, haben er und Kurt Schibler, ­Florian Amoser und Johanna Nyfeler in die Nostalgiekiste gegriffen.

Längst bekannt: Alle Arbeiten im Zusammenhang mit Planung, Redaktion und Gestaltung des Kalenders erfolgen ehrenamtlich und auch die Fotografinnen und Fotografen stellen ihre Bilder jeweils kostenlos zur Verfügung.

Tobias Oetiker (links) vom Verein Oltner Kalender mit Thomas Müller, CEO der Dietschi Print und Design.

Tobias Oetiker (links) vom Verein Oltner Kalender mit Thomas Müller, CEO der Dietschi Print und Design.

zvg

Fast alle Bilder aus dem Stadtarchiv

Die Fotografien der 5. Ausgabe stammen aus dem Stadtarchiv Olten und zeigen verwunschene Gassen, Überdachansichten von Quartieren, Schulhäuser, Bahnhofsequenzen, Altstadtszenen. Und anderes mehr. Ach, wie doch die Zeit vergeht! Und sich auch die Kleidermode wandelt. Ja, auch zu diesem Aspekt liefert der Kalender durchaus Gesprächsstoff.

Laut Oetiker sind die Bilder in hervorragender Qualität zu reproduzieren gewesen. Das lasse auch auf die Qualität der Fotografien schliessen. Und damit das Ganze gepflegt daher kommt, hat Florian Amoser die Bilder einzeln von Hand restauriert. Unter den 26 Bildern in A3-Format sind auch zeitgenössische Ansichten zu finden, die mit historischen Aufnahmen korrespondieren. «Das war eigentlich mal die ursprüngliche Idee», gibt Oetiker zu verstehen. Aber die habe sich nicht durchgesetzt. Item: Die Ausgabe 2021 ist ein Appetitmacher für Menschen von heute mit einem Herz für’s Gestern.

Hinweis

Kalender bei Schreiber, der Buchhandlung Klosterplatz oder via Internet für 50 Franken erhältlich. Via Internet kann der Käufer mitbestimmen, wie der diesjährige Gewinn verteilt wird.