Kappel
Der Glockenschlag verstummt: Der Kirchturm wird renoviert

Zwischen Mitte Mai und Mitte September wird die Uhrzeit bei der katholischen Kirche in Kappel nicht mehr angezeigt und der Glockenschlag fällt auch aus. Das Uhrwerk wird in der Zeit revidiert, die rostigen Zeiger und die Zifferblätter mit den Ziffern werden renoviert.

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Der Kirchturm ist eingerüstet und der Rest der Kirche mit einem Netz versehen

Der Kirchturm ist eingerüstet und der Rest der Kirche mit einem Netz versehen

Zur Verfügung gestellt

Der Kirchturm der katholischen Kirche Kappel muss saniert werden. Seit Mitte Mai ist er daher eingerüstet. Zwischen Mitte Mai und Mitte September wird nun zum einen die Uhrzeit nicht mehr angezeigt und auch der Glockenschlag fällt aus – dies zum Schutz der Arbeiter. An den Wochenenden und für spezielle kirchliche Anlässe wie etwa für Beerdigungen werden die Glocken soweit als möglich läuten. Ebenfalls hat die ganze Kirche zum Schutz der Arbeiter und der Passanten ein Netzkleid erhalten.

Das Uhrwerk wird revidiert, die rostigen Zeiger und die Zifferblätter mit den Ziffern werden nun in der Werkstatt renoviert und erstrahlen dann ab Herbst wieder im gewohnten Glanz. Der Verputz und die unansehnliche, stark verschmutzte Farbe werden ersetzt. Ab Ende August werden die Antriebsmotoren der Glocken, die ganze Technik der Anlage sowie die Klöppel ersetzt und dem heutigen Standard angepasst. Das heisst, dass während gut zwei Wochen, auch an Sonntagen, alle Glocken still gelegt sind. Zudem müssen die Fenster gereinigt, die Rahmen saniert und die Schutzverglasung durch Isolationselemente ersetzt werden. Nach Beendigung der Arbeiten am Glockenstuhl und an den Glocken müssen die in die Jahre gekommenen Aluminium-Jalousien am Turm ausgewechselt werden. Der Kostenvoranschlag für alle Arbeiten beträgt 1,1 Millionen Franken. (mgt/fmu)

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