Hägendorf
Der Gemeinderat hat entschieden: Es gibt Änderungen im Verkehrsregime

Der Gemeinderat Hägendorf hat an seiner letzten Sitzung beschlossen, die im Sinne einer Holding versicherten Parteien Gemeinde inklusive Primarschule, Kreisschule und die Sozialregion Untergäu weiterhin im selben Versicherungsstatus zu belassen.

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Ob Anschlagbrett, Schaukasten oder Aushang: Trotz Internetzeitalter setzt die Mehrzahl der Gemeinden bis heute auf analoge Publikationsorte – wie hier der Infokasten in Hägendorf. Remo Fröhlicher

Ob Anschlagbrett, Schaukasten oder Aushang: Trotz Internetzeitalter setzt die Mehrzahl der Gemeinden bis heute auf analoge Publikationsorte – wie hier der Infokasten in Hägendorf. Remo Fröhlicher

Remo Froehlicher;Remo Fröhlicher

Die Prüfung der Situation ergab, dass der Verbleib in der Holdingstruktur für das kommende Jahr in der Gesamtbetrachtung die beste Option ist.

Die Gemeindeversammlung stimmte in der ersten Jahreshälfte zu, das operative Spitex-Geschäft in eine eigens gegründete AG zu überführen. Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen sind neu zu definieren. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, einer Übergangsmassnahme zuzustimmen und die Bedingungen der bestehenden Vereinbarung für das Jahr 2018 zu übernehmen. Aufgrund der Ressortverteilung im Gemeinderat wird Patrick Rossi die Gemeinde künftig im Verwaltungsrat der Spitex AG vertreten.

Der Gemeinderat beschloss ferner folgende Verkehrsmassnahmen:

  • Der Gemeinderat hat sich für die generelle Einführung von Tempo 30 auf allen Gemeindestrassen entschieden, will aber an die Urne darüber befinden lassen. Unabhängig von diesem Entscheid wird im Bahnhofquartier (nördlich der Bahnlinie) Tempo 30 eingeführt.
  • An der Ring- und an der Hausmatt-strasse werden beidseitige Parkverbote eingeführt. Im Gegenzug dazu werden an der Bachstrasse zusätzliche Parkfelder gezeichnet.
  • Die Situation am Bahnhof, insbesondere bezüglich der Bus-/Postautohalteorte, wird verbessert. Die Bushaltestellen werden leicht nach Osten verschoben; dadurch wegfallende SBB-Parkfelder werden, ebenfalls Richtung Osten, kompensiert.
  • Die Begegnungszone im Dorfkern soll auf den Schluchtweg und die ganze Eigasse (bis Einmündung Allerheiligenstrasse) ausgeweitet werden.
  • Im Quartier Nellen soll künftig ein Auto-Fahrverbot gelten. Im Nellenacker wird ein einseitiges Parkverbot realisiert.
  • Die Parkplatzsituation vor der Gemeindeverwaltung an der Bachstrasse wird so angepasst, dass Fussgänger künftig nicht mehr hinter parkierten Autos durchgehen müssen.
  • In der Rollimatt wird ein Parkverbot eingeführt. Dieses soll wildes Parkieren verhindern. Für die Angestellten der Schule/Kindergarten werden zusätzliche Parkplätze geschaffen.
  • Die Umsetzung der Verkehrsmassnahmen geschieht, da wo es sinnvoll ist, nach dem Entscheid zu Tempo 30 km/h auf allen Gemeindestrassen.

Mit diesen Entscheiden folgt der Gemeinderat weitgehend den Empfehlungen der Planungs-, Umwelt- und Verkehrskommission. (mgt/otr)