Genossenschafts-Präsident Dominik Stirnimann wickelte die 54. Versammlung der Trägerschaft des Alters- und Pflegeheims «Stadtpark» gewohnt zügig ab. Als wichtigstes Geschäft stand der Voranschlag pro 2014 auf der Traktandenliste. Finanzchef Hans-Jörg Nikles präsentierte ein ausgeglichenes Budget. Für das kommende Jahr sollte eine schwarze Null resultieren, will heissen: ein leichter Überschuss von 8300 Franken.

Dies bei einem Gesamtaufwand von 7,071 Millionen Franken und einem Ertrag von 7,079 Millionen Franken. Im Vergleich zum Voranschlag 2013 rechnet er mit tieferen Gesamterträgen von knapp 400 000 Franken und gegenüber der Rechnung 2012 von rund 200 000 Franken. Wegen des temporären Umzugs auf den Allerheiligenberg muss mit geringeren Einnahmen aus Pensions- und Pflegetaxen kalkuliert werden, zudem mit dem Mietzins in der ehemaligen Höhenklinik.

Dafür fallen die Kosten für die Anlagennutzungen im Stammhaus geringer aus. Zudem können Rückstellungen aus dem Baufonds aktiviert werden. Die 62 Genossenschafterinnen und Genossenschafter verabschiedeten das Budget 2014 ohne Gegenstimme.

Baubeginn auf September geplant

Bauchef Peter Marti orientierte anschliessend über die Fortschritte bei der Planung der Gesamtrenovation des «Stadtparks». Der Gestaltungsplan, der von den kantonalen Instanzen abgesegnet werden musste, liegt zurzeit bei der Bauverwaltung der Stadt Olten und wird demnächst zurückerwartet. Nun rechnet man mit dessen Veröffentlichung auf Anfang 2014.

Anschliessend wird das Baugesuch vorbereitet und sollte im April/Mai publiziert werden. «Bei einer Informationsveranstaltung für Nachbarn regte sich kein Widerstand», konnte Peter Marti berichten, «wir rechnen also mit wenig Einsprachen gegen das geplante Bauprojekt».

Ein grösserer Brocken wird die Auftragsvergabe sein, da grössere Arbeiten ab einer bestimmten Summe zur öffentlichen Submission ausgeschrieben werden müssen. Schliesslich ist der Baubeginn auf September 2014 zu erwarten.

Besuchstage auf dem «Berg»

Der Monat September ist auch für die Heimleiterin Sandra Zimmerli ein Fixpunkt. Sie informierte über die Planung des Standortwechsels auf den Allerheiligenberg (AHB). «Unser Ziel ist die Betriebsaufnahme auf dem Allerheiligenberg am 1. September 2014», legte sich Sandra Zimmerli fest. Den «Tapetenwechsel» möchte sie möglichst reibungslos gestalten.

An zwei Veranstaltungen im Juli wurden einerseits das Personal und andererseits die Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige über die zukünftige Situation orientiert. Dabei hatte die Heimleitung ein offenes Ohr für allfällige Bedenken und Anliegen. Sie steht auch in engem Kontakt mit dem Seniorenzentrumm Gritt, das zurzeit auf dem AHB residiert, um von dessen Erfahrungen zu profitieren.

«Es ist uns bewusst, dass der Umzug auf den Allerheiligenberg grosse Änderungen für Pensionärinnen, Pensionäre, Angehörige und Mitarbeitende mit sich bringen wird», versicherte Zimmerli, «wir versuchen aber, die beste Ausgangslage zu schaffen.» Immerhin konnten die Stadtpark-Pensionäre an zwei Besuchstagen auf dem «Berg» die zukünftigen Zimmer besichtigen.