Die ungetrübte Freude war von kurzer Dauer: Vor fast einem Jahr wurde das Hallenbad an der Kantonsschule Olten nach einer Rundumsanierung neu eröffnet. Doch offenbarte sich sehr rasch ein baulicher Mangel, nachdem das Bad in einer kleinen Feier seiner Bestimmung übergeben worden war. Der Boden rund um das Becken war zu glitschig und stellte so eine Gefahr für die Nutzer dar, wie ein Sturz damals belegte.

Mangel behoben

Die Bauherrschaft, der Kanton Solothurn, liess den Boden in der Folge durch eine Drittfirma prüfen. Deren Diagnose: Rutschgefahr. Also wurde diese über das Verlegen rutschfester Matten erst einmal provisorisch entschärft; der Mangel würde bis Ende 2017 behoben. Später wurde die Korrekturarbeit auf die Frühlingsferien vertagt. Schliesslich einigte man sich darauf, die Arbeiten in die Sommerferien zu verlegen, um den Schwimmunterricht nicht unnötig zu stören.

Nun ist am Dienstagabend die Hallenbadsaison 18/19 eröffnet worden. Die Mängel sind wie angekündigt inzwischen behoben, wie das kantonale Hochbauamt auf Anfrage bestätigt. Der Hallenboden sei angeschliffen und dann mit einer grobkörnigen Versiegelung behandelt worden. Damit sei die Korrektur abgeschlossen, so das Hochbauamt weiter. Der Bauherrschaft seien dadurch keine weiteren Kosten erwachsen.

Es sei im Vergleich zu vorher visuell kaum ein Unterschied wahrzunehmen, stellten die ersten Hallenbadbesucher am Dienstagabend fest.