Olten
Denkfabrik mit modernster Technik

Die Alpiq InTec Schweiz AG hat einen neuen Geschäftssitz in Olten: Von der Aarburgerstrasse ist der Betrieb mit rund 120 Mitarbeitenden an den Rötzmattweg gezogen.

Merken
Drucken
Teilen
Geschäftsführer Fredy Dubach durchschneidet das Band umrahmt von (v.l.) Reinhold Dörfliger, Regierungsrat Roland Fürst, Alpiq-CEO Jasmin Staiblin und dem Oltner Stadtpräsidenten Martin Wey.

Geschäftsführer Fredy Dubach durchschneidet das Band umrahmt von (v.l.) Reinhold Dörfliger, Regierungsrat Roland Fürst, Alpiq-CEO Jasmin Staiblin und dem Oltner Stadtpräsidenten Martin Wey.

zvg

Grund zum Feiern für Alpiq: Die Gebäudetechnik-Tochter hat in Olten einen neuen Geschäftssitz bezogen. In der Rötzmatt fasst Alpiq InTec das ganze Spektrum von Dienstleistungen unter einem Dach zusammen.

Die Alpiq InTec Schweiz AG hat kürzlich ihren neuen Geschäftssitz am Rötzmattweg 115 offiziell eingeweiht. Das Oltner Unternehmen kann mit dem Neubau das gesamte Dienstleistungsspektrum in der Gebäudetechnik unter einem Dach vereinen. Als Denkfabrik mit modernster Technik bezeichnete Geschäftsführer Fredy Dubach den Bau am offiziellen Eröffnungsanlass. Seit Januar 2017 arbeiten die rund 120 Mitarbeitenden unter einem Dach. Das sind Spezialisten aus den acht sogenannten Gewerken Elektro, Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär, IT und Telekommunikation, Sicherheits- und Automationstechnik sowie Technisches Facility-Management. «Wir haben am neuen Ort kürzere Wege und einfachere Schnittstellen. Das kommt unseren Kunden zu Gute», erklärte Dubach den Gästen.

Sichtbare Gebäudetechnik

Der neue Geschäftssitz trägt die Handschrift von Architekt Lorenz Wernli von W. Thommen Architekten. Für Mitarbeitende und Besucher gleichermassen auffallend ist die Kombination von Design und Praxis. Moderne Arbeitsplätze, offene Räume und geschickte Raumeinteilung auf der einen Seite. Daneben klare Einblicke in die Raumtechnik. Sichtbare Infrastruktur für Elektrik, Heizung, Lüftung, Überwachung, Telekommunikation und Wasser. «Normalerweise verstecken wir unsere Installationen geschickt. Hier zeigen wir offen, was wir installieren», schwärmt Fredy Dubach. Möglich gemacht habe dies die Zusammenarbeit mit Bauherr Reinhold Dörfliger. Alpiq führte die Aufträge für sämtliche Gewerke im Neubau gleich selber aus. Interessanter Nebeneffekt: die Mitarbeitenden sehen täglich, wie genau ihre Kolleginnen und Kollegen von den Montage- und Serviceteams gearbeitet haben. Für das Innendesign im neuen Haus zeichnete Adrian Bieri der Firma Raum und Design verantwortlich.

Erster digitaler Raum

Das herausragende Element des Neubaus ist das Sitzungszimmer Tesla, ein vollständig digital ausgestatteter Raum. Sämtliche Elemente dieses Besprechungsraums werden digital gesteuert. Neben modernster Kommunikationstechnik mit unterschiedlichsten Teilnahmemöglichkeiten an Bild- und Tonkonferenzen sind Beleuchtung, Lüftung und Heizung an digitale Steuerungs- und Überwachungssysteme angeschlossen. Der Raum ist Ausdruck der Innovationsfähigkeit von Alpiq. «Er zeigt, wie wir in dieser Denkfabrik unter Strom stehen», bringt es Dubach auf den Punkt. Selbstredend wird der neue Geschäftssitz umweltschonend mit Grundwasser geheizt, gekühlt und die Gebäudehülle ist Minergie-P-zertifiziert.

Über 25 Jahre lang belegten die «Installateure» Räumlichkeiten an der Aarburgerstrasse in Olten. Das Wachstum und die Diversifizierung in verschiedene Gewerke haben die Grenzen aufgezeigt. So war Alpiq gezwungen, die Mitarbeiter für die Gewerke Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär (HLSK) extern unterzubringen. «Dies war für Zusammenarbeit und Logistik suboptimal», blickt der Geschäftsführer zurück. Zudem beabsichtigte das Unternehmen, den Bereich ICT mit Technikerarbeitsplätzen und Labor auszubauen.

Beweggründe genug, um sich vor sechs Jahren auf die Suche nach einem neuen Standort für den Geschäftssitz der rund 120 Mitarbeitenden zu machen. Alpiq InTec wollte in Olten bleiben und die Zelte an einem verkehrstechnisch günstigen Standort aufschlagen. Gute Erreichbarkeit ist nicht zuletzt auch für die Servicetechniker mit ihren Fahrzeugen zentral. Fündig wurde Alpiq schliesslich beim Unternehmer Reinhold Dörfliger. Nicht nur, was das Grundstück betrifft; in Dörfliger fand Alpiq auch einen Investor und Bauherrn. Zusammen realisierten sie am Rötzmattweg 115 das dreigeschossige Gebäude mit Parkgarage und Lagerhalle. (mgt/otr)