Pastoralraum Olten

«Den Glauben ins Spiel bringen» ist vollendet

Am 3. Juni wird Bischof Felix Gmür den neuen Pastoralraum Olten errichten (im Bild bei der Errichtung des Pastoralraums Mittlerer Leberberg Ende September 2016).

Am 3. Juni wird Bischof Felix Gmür den neuen Pastoralraum Olten errichten (im Bild bei der Errichtung des Pastoralraums Mittlerer Leberberg Ende September 2016).

Bischof Felix Gmür sorgt am Samstag für die feierliche Errichtung – weitere Festivitäten warten.

Für die fünf katholischen Pfarreien Hauenstein-Ifenthal, Olten, Trimbach und Wisen beginnt am Pfingstwochenende ein neuer Abschnitt der Zusammenarbeit. Bischof Felix Gmür, Bischof von Basel, wird im Festgottesdienst am Samstag, 3. Juni, 16.30 Uhr in der St.-Martinskirche den Pastoralraum Olten errichten.

Mit dem Kerndokument «Den Glauben ins Spiel bringen» hat der damalige Bischof und heutige Kurienkardinal Kurt Koch im Bistum Basel mit den zehn Bistumskantonen und den 530 Pfarreien einen Pastoralen Entwicklungsplan auf den Weg gebracht. Auslöser war und ist die veränderte Situation der Kirche in der Schweiz. Was früher selbstverständlich vermittelt wurde, muss heute missionarisch-bezeugend weitergegeben werden, hält das Dokument fest.

Die vielfältigen Aufgaben einer Pfarrei sind komplexer, anspruchsvoller und differenzierter geworden. Einzelne Pfarreien sind da leicht überfordert. Pastoralräume bieten eine gute Möglichkeit, diesen veränderten Situationen Rechnung zu tragen.

Für die nötige Umstrukturierung hat das Bistum Basel klare Vorgaben. Verschiedene Dokumente mussten in den letzten rund zwei Jahren im Pastoralraum Olten erarbeitet werden. Ein Prozess, bei dem die staatskirchlichen Körperschaften und die Pfarreien gefordert waren. Verschiedene Gruppen mit vielen Freiwilligen und Mitarbeitenden trafen sich, um Inhalte zu diskutieren und zu verabschieden. Ende 2016 wurden die Dokumente dem Bistum vorgelegt und angenommen. Damit ist der Weg frei für die Errichtung des Pastoralraums am Pfingstsamstag

Während dreier Tage dürfen sich die Pfarreiangehörigen und Verantwortlichen über das Erreichte freuen. Verschiedene Anlässe bieten dazu Gelegenheit. Am Freitag, 2. Juni, beginnt das Eröffnungsfest in der St.-Mauritiuskirche in Trimbach. «Mjriam haut auf die Pauke» lautet das Motto der Feier, welche von Frauen inhaltlich und musikalische gestaltet wird. Anschliessend lädt die Jubla Trimbach zum Fondue ein.

Der erste Teil am Samstag, 3. Juni, von 10 bis 15 Uhr findet im Garten des Kapuzinerklosters Olten statt. Der Tag beginnt mit den Grussworten von Bruder Josef, Guardian des Kapuzinerklosters, und Stadtpräsident Martin Wey. Während des ganzen Tages können die Besucherinnen und Besucher einen musikalischen Mehrgänger, gestaltet durch Crossbeat «The Little Big Band», Piccolochor, Kinder- und Jugendchor Trimbach, die Band Crónán Light, den Jugendchor Olten/Starrkirch-Wil mit Band, den Marienchor, Reiner Schneider Waterberg, Gesang, Francesco Pedrini, Piano sowie das Gesangstrio Michaela Gurten, Elisabeth Regner und Sandra Rupp Fischer geniessen.

Um 10 Uhr startet auch das Programm für die Jungen und Junggebliebenen – organisiert durch die Mini-Scharen und Jubla Trimbach bei der Hüpfburg, beim Kloster OL, Dart, Wettnageln, Haarbändeli knüpfen, Henna Tattoo, Speckstein, Vier gewinnt, Bokasi, Tisch Billard oder Werwölfe. Und bei verschiedenen Hosensackspielen kann man in kleineren und grösseren Gruppen Spiele ohne Material erleben und mitspielen.

Um 10.15 Uhr und um 13.30 Uhr starten die Touren mit dem Oldtimer-Car, um die Pfarrkirchen St. Katharina in Ifenthal und St. Josef in Wisen zu besuchen. In der Kirche St. Katharina weiss Franz Probst viel Interessantes zu erzählen, kann man sich vom Orgelspiel von Vreni Hof verzaubern lassen. In St. Josef ist Ernstes von Edwin Andrig und Märchenhaftes von Simone Peier zu hören.

Am Samstag, 3. Juni, 16.30 Uhr wird Bischof Felix Gmür im Festgottesdienst den Pastoralraum feierlich eröffnen. Die Sängerinnen und Sänger aller Kirchen- und Kinderchöre singen dazu, die Ministranten allen Pfarreien sind zum Ministrieren eingeladen und die Pfarreiräte werden mit einem schlichten Symbol ein bleibendes Zeichen für den Pastoralraum setzen. Anschliessend findet direkt vor der Martinskirche der Apéro statt. (mgt)

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