Die Leiterin Stadtentwicklung, Eva Gerber, und der Leiterin der Fachstelle Integration, Donata Mikosch, haben Ende 2013 gekündigt. Darauf hat der Stadtrat reagiert und die entsprechende Organisation an die reduzierten finanziellen Ressourcen angepasst.

Die Stelle der Leitung Stadtentwicklung wird nicht mehr besetzt, teilt die Stadt Olten am Mittwoch mit. Die bisherige Stelleninhaberin werde - unter Vorbehalt der Genehmigung des Budgets 2014 - im Rahmen eines Mandates die Projektleitung für das Projet urbain Olten Ost bis zum Projektablauf Ende 2015 übernehmen, ebenso die Umsetzung der in der Wohnpolitik des Stadtrates vorgesehenen Plattform Wohnen und das Projekt Wirtschaftsflächenstrategie zusammen mit der Wirtschaftsförderung.

Auftraggeber für das Mandat sei der Stadtschreiber, heisst es weiter. Dieser übernehme zusätzlich die Führung der neu geschaffenen Organisationseinheit Strategische Planung.

Ebenfalls nicht wiederbesetzt wird die Assistenz Stadtentwicklung, deren Stelleninhaberin Isabelle Brand per Ende Februar gekündigt hat. Weil die Streichung der 20 Stellenprozente in der Laufenden Rechnung erst per Mitte 2014 vorgesehen sei, würden sich gegenüber dem Budget 2014 zusätzliche Einsparungen von rund 75‘000 Franken ergeben.

Vorzeitige Pensionierung, Pensenkürzung

In die neue Organisationseinheit wechseln Anfang März auch der bisherige Leiter der Stadtplanung, Lorenz Schmid, und Planer Aldo Stoppa mit dem Aufgabenbereich Orts- und Regionalplanung, Arealentwicklung, Gestaltung öffentlicher Raum und Verkehrsplanung. Aldo Stoppa wird Ende 2014 vorzeitig in Pension gehen, die Stelle wird nicht mehr besetzt.

Der dritte Planer, Markus Pfefferli, wird mit dem Bereich Nutzungsplanung, in dem er bereits bisher mehrheitlich tätig ist, in die Abteilung Hochbau eingegliedert. Der Aufgabenbereich umfasst Nutzungsplanung, Ortsbildschutz und architektonische Beratung.

Die ebenfalls in die neue Organisationseinheit wechselnde Stelle Leiter/in Fachstelle Integration wird per April 2014 wiederbesetzt. Dabei wird allerdings die ursprünglich erst per Anfang 2016 geplante Pensenkürzung von 50 auf 40 Prozent mit zusätzlichen Einsparungen von gut 10‘000 Franken vorgezogen.

Zusätzlich zu Sparmassnahmen

Die aufgezeigten Einsparungen erfolgen zusätzlich zu bereits beschlossenen Sparmassnahmen im Personalbereich - u.a. bei Stadtpolizei, Finanzkontrolle, Umweltfachstelle, Steuerverwaltung, Administration Feuerwehr und Bestattungs- und Inventuramt - und zu bestehenden Prüfungsaufträgen.

Bereits im vergangenen Jahr waren zudem 100 befristete Stellenprozente im Bauinspektorat nicht mehr besetzt worden; ferner war beschlossen worden, eine Hauswartstelle, die durch eine vorzeitige Pensionierung frei wird, nicht mehr zu besetzen.

Die freiwerdende Stelle des Feuerwehrkommandanten wurde zu 80 bis 100 Prozent (bisher 100%) ausgeschrieben. (sko/ldu)