Der Komfort auf dieser kurvigen Bergstrecke sei im Bus weniger gross als in der Bahn, hiess es von Seiten der SVP. Ein Bus würde schlechter funktionieren als die Bahn und bräuchte mehr Zeit, meinte auch der Sprecher der Grünen-Fraktion. Er schlug abwechslungsweise je eine Bus- und eine Bahnverbindung zu jeder halben Stunde vor.

Weil der Grossteil der Strecke auf Baselbieter Boden liege, habe der Kanton Solothurn nur wenig zu sagen, bedauerte man von Seiten der CVP. Die Regierung solle sich für eine gute Lösung einsetzen und nicht einfach nur den Entscheid des Kantons Basel-Landschaft hinnehmen, forderte die FDP.

Einzig Georg Nussbaumer (CVP), der auf dem Hauenstein wohnt, brach eine Lanze für den Bus. Bei einem durchgehenden Busbetrieb, der dann über den Hauenstein führte, gäbe es auch Gewinner, sagte er mit Blick auf die Einwohner der Hauenstein-Gemeinden.

Der Kanton Solothurn sei mit rund 20 Prozent nur Juniorpartner in dieser Sache, meinte Regierungsrat Roland Fürst (CVP). Der Kanton Solothurn biete trotzdem nur Hand zu einer Lösung, wenn das Angebot und die finanziellen Bedingungen stimmten. Es müssten aber auch noch Alternativen geprüft werden.

Die Baselbieter Regierung will das «Läufelfingerli» ab dem Fahrplan 2018 nicht mehr betreiben. Die S9 zwischen Sissach und Olten soll durch Busse ersetzt werden. Dies sieht der 8. Generelle Leistungsauftrag (GLA) für den Öffentlichen Verkehr für 2018 bis 2021 vor, den die Baselbieter Regierung im Mai 2016 in die Vernehmlassung geschickt hatte.