Entlastung Region Olten
Das grösste Strassen-Bauprojekt des Kantons ist eröffnet

Nach fünf Jahren Bauzeit hat Regierungsrat Walter Straumann am Mittwoch die 4,3 km lange Entlastungsstrasse des Projektes «Entlastung Region Olten, ERO» eröffnet. Das Projekt gehört zu den grössten seiner Art im Kanton Solothurn.

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Für die offizielle Eröffnung der ERO gings in den Tunnel
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Noch ist es ein Tunnel ohne Fahrzeuge.
Regierungsrat Walter Straumann hält die Ansprache.
Ralter Straumann am Rednerpult.
Die geladenen Gäste lauschen der Eröffnungsrede.
Fünf gedrückte «Buzzer» symbolisieren die Eröffnung.
ERO-Eröffnung
ERO-Eröffnung
Oltner Stadtpräsident Ernst Zingg und Walter Straumann (hinten) werden interviewt
Entlastung Region Olten wird eröffnet
Von links Thomas Jakob, Patrick Schmid, Edi Baumgartner, Beat Frey, Dominik Roppel, Matthias Bähler und Urs Müller
Von links Karl Metternich, Christian Angst und Theo Frei
Von links Roland Bänninger, René Buri, Jan Sutter, Reinhold Dörfliger und Cornelia Füeg
Von links Elsbeth Wirth, Rolf Bruckert und Anita Wüthrich
Karl Tanner und Peter Schafer
Von links Kurt Fluri, Ernst Zingg, Silvia Forster, Martin Wey und Daniel Thommen
Von links Franco Giori, Beat Gradwohl und Andreas Borner
Dieter Leu und Urs Müller
Von links Susanne Koch Hauser, Susanne Schaffner und Franziska Burkhalter-Rohner
Bernadette Rickenbacher und Bruder Kapuziner Josef Bründler
Peter Pfister (links) und Max Pfenninger
Über die Fussgängerbrücke
ERO-Eröffnung

Für die offizielle Eröffnung der ERO gings in den Tunnel

Bruno Kissling

Am 10. Juli 2008 begann mit einem Spatenstich das grösste Kantonsstrassen-Bauprojekt, welches der Kanton Solothurn jemals realisierte. Am Mittwoch nun wurde nach 5-jähriger Bauzeit, das Projekt «Entlastung Region Olten, ERO» offiziell durch den Bau- und Justizdirektor Walter Straumann eröffnet.

Die Terminvorgabe für dieses Projekt konnte «dank dem grossen Engagement aller am Bau Beteiligten, dem Ausbleiben von grösseren Überraschungen im Bauablauf sowie den glücklicherweise unfallfreien Bauarbeiten» unterboten werden. Wie die Staatskanzlei in einer Mitteilung schreibt, werden die Endkosten voraussichtlich ca. 5 Prozent unter dem Kostenvoranschlag von 317,2 Mio. Franken zu liegen kommen.

2016 alle Arbeiten abgeschlossen

Das Projekt ERO ist jedoch mit der Eröffnung der 4,3 km langen Entlastungsstrasse noch nicht ganz abgeschlossen. Fertigstellungsarbeiten sowie verschiedene Massnahmen zur Umgestaltung in den Gemeinden oder zum ökologischen Ausgleich sind noch im Gange. Gemäss der Bauherrschaft sollten aber bis 2016 alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Dass die Prognosen betreffend Verkehrsbelastungen, - beziehungen eintreffen werden, davon sind die Verkehrsplaner überzeugt. In den ersten 3 bis 4 Wochen erheben diese die tatsächlichen Verkehrsmengen und Wartezeiten. Damit sollen Optimierungen erkennbar gemacht werden, welche dann durch entsprechende Massnahmen umgesetzt werden können. (mru)