Rechtzeitig zum Saisonstart des EHC Olten am 7. Oktober und dem Heimspiel gegen den SC Langenthal soll die letzte Platte verlegt, die letzte Schraube versenkt sein. Nicht mehr viel wird dann an das antike Antlitz des Eisstadions erinnern – ausser die Sitzbänke auf der Haupttribüne: Aufgrund vielseitigen Wunsches liess man die dunkelgrüne Holzgarnitur unverändert und verzichtete, anders als in den meisten anderen modernen Stadien, auf Schalensitze.

Augenfällig im neuen Kleinholz: Es ist grauer geworden. Die hölzerne Gegentribüne musste einer massiven Betonkonstruktion weichen, womit die Fonduetribüne das letzte hölzerne Überbleibsel ist. Gegenüber das pure Gegenteil. Hier entsteht der Annex Süd und mit ihm das neue Restaurant, mit grosser Fensterfront nach aussen und bester Sicht aufs Eisfeld. Apropos Eis: Ab der zweiten Augusthälfte soll im Stadion darauf trainiert werden können. Quasi als krönender Abschluss der ersten Etappe der Sanierungsarbeiten, vor allem aus Sicht des Hauptmieters EHC Olten, wird dann auch noch der Videowürfel montiert. Dazu braucht es die paar Zentimeter dicke Eisschicht, denn würde die Montage auf dem blossen Betonboden vonstattengehen, so liefe man Gefahr, die im Boden verlegten Kühlleitungen zu beschädigen.