Wangen bei Olten

Das Budget 2019 sieht einen leichten Gewinn vor

Ortsbild von Wangen bei Olten von Rickenbach her.

Ortsbild von Wangen bei Olten von Rickenbach her.

Der Gemeinderat Wangen bei Olten ist zufrieden mit dem Budget 2019, dennoch stehen konsequente Sparbemühungen bevor.

Der Gemeinderat von Wangen bei Olten hat an seinen beiden letzten Sitzungen unter anderem das Budget 2019 behandelt. Es resultierte ein Aufwandüberschuss von rund 178'000 Franken bei einem Gesamtaufwand von 22'138'360 Franken und einem Gesamtertrag von 21'960'210 Franken. Die Nettoinvestitionen betragen 4'323'000 Franken.

Guten Jahresabschlüssen sei Dank

Der Gemeinderat befasste sich an zwei Sitzungen intensiv mit dem Budget 2019. Die Finanzkommission wies in ihrem Begleitschreiben darauf hin, dass im finanziellen Leitbild 2018–2021, welches vom Gemeinderat im August 2017 beschlossen wurde, die Kennzahlen definiert sind, deren Zielwerte eingehalten werden müssen. Die drei wichtigsten Kennzahlen sind: Nettoverschuldungsquotient 30 Prozent (Wert Budget 2019: 46 Prozent). Aufgrund der guten Jahresabschlüsse und ausserordentlichen Landverkäufen in den letzten Jahren konnten die verzinslichen Schulden markant auf momentan 4 Millionen Franken reduziert werden. Die budgetierten und geplanten Investitionen 2018 bis 2023 von rund 22,8 Millionen lassen aber die Schulden bis 2023 wieder auf rund 16 Millionen steigen. Dies insbesondere aufgrund des ungenügenden Selbstfinanzierungsgrades von unter 30 Prozent.

Hinweis aufs Leitbild

Gemeinderat und Ressortchef Finanzen, Florian Wüthrich, wies in seinem Eintretensreferat nochmals explizit auf das finanzielle Leitbild hin, das es einzuhalten gilt. Insbesondere gelte es, ein Augenmerk auf die Investitionen zu legen. Das Budget wurde in der Folge kritisch durchberaten. Schliesslich resultierte ein Aufwandüberschuss von 178'000 sowie Nettoinvestitionen von knapp 4,3 Millionen. Der Selbstfinanzierungsgrad präsentierte sich mit knapp 20 Prozent nach wie vor unter der vom finanziellen Leitbild her erwünschten Vorgabe von 80 bis 100 Prozent. Hingegen senkte man die Pro-Kopf-Verschuldung auf noch 652 Franken. Aufgrund des erfolgten, massiven Schuldenabbaus, den stabilen Steuererträgen und dem geplanten Neubau eines Schulhauses erachtet der Rat den Selbstfinanzierungsgrad als verantwortbar. Das Budget der Investitionsrechnung für das Jahr 2019 schloss bei Ausgaben von 4'573'000 Franken und Einnahmen von 250'000 Franken mit Nettoinvestitionen von 4'323'000 Franken ab. Bei den Spezialfinanzierungen resultierte bei der Abwasserbeseitigung wie auch bei der Abfallbeseitigung ein vertretbarer Aufwandüberschuss.

Einweihung Alpschulhaus

Fazit: Mit dem vorliegenden Resultat des Budgets 2019 darf man zufrieden sein. Es gilt aber für nächstes Jahr klar, die angestrebten Sparbemühungen konsequent umzusetzen. Der Rat verabschiedete das so genehmigte Budget schliesslich einhellig zuhanden der Gemeindeversammlung, welche am 3. Dezember endgültig darüber entscheiden wird.

Im August 2019 wird das Alpschulhaus II eingeweiht und der Schule übergeben. Dieses Grossereignis und dieser Meilenstein für die Gemeinde soll ordentlich gefeiert und gewürdigt werden. Diese Einweihung wird in die Geschichte eingehen und muss mit der Bevölkerung, den Vereinen und Institutionen und den Schulen zelebriert werden, ist es doch ein nicht alltägliches Ereignis. Eine Arbeitsgruppe und verschiedene Lehrpersonen aus den Schulhäusern sind überzeugt, dass ein tolles Fest gelingen wird.

Motto: Baustelle

Das Motto der Schule lautet «Baustelle». Ressortchef Pascal Erlachner stellte dem Rat das Konzept und das Budget für das Fest vor. Vorgesehen ist ein 2-tägiges Fest unter Einbezug der Bevölkerung, den Vereinen und den Schulen. Der Rat hat das Konzept wohlwollend zur Kenntnis genommen. Er hat denn auch einen Budgetbetrag von 30'000 Franken für die Festivitäten gesprochen in der Hoffnung, ein würdiges Fest zusammen mit der Wangner Bevölkerung begehen zu können, welches noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

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