Da am selben Abend eine Zusatzsitzung des Gemeindeparlaments angesetzt wurde, hatten sich nebst Stadtpräsidenten Martin Wey weitere Mitglieder des Stadt- und Gemeinderates bereits im Vorfeld für die Generalversammlung abgemeldet. Dennoch konnte Präsident Paul Dilitz und Zentrumsleiter Christoph Wüthrich ein interessiertes Publikum begrüssen.

Rückblickend verlief das Vereinsjahr 2017 erfreulich. Präsident Paul Dilitz benannte den Film über das Cultibo sowie den neuen Raum «Im Höfli» als Höhepunkte und Meilensteine. Dilitz verdankte den Einsatz der Mitarbeiterin Christiane Creutzburg und begrüsste als Nachfolgerin Martina Baldinger.

Der Leiter des Begegnungszentrums, Christoph Wüthrich, hob vier Aspekte hervor, die im vergangenen Jahr besonders im Zentrum standen: die rund 1800 Stunden Freiwilligenarbeit, die Vernetzung in Quartier und Stadt, die Integration sowie die Etablierung des Cultibo als Treffpunkt im Quartier. Das Cultibo wächst. 2017 wurden 9300 Besucher verzeichnet. Auch die Mitgliederzahlen wachsen stetig. Aktuell sind 207 Mitglieder im Trägerverein.

Gewinn von 200 Franken

Jahresabschlüsse von Verein und Betrieb fielen entsprechend zum Budget aus. Veränderungen gab es vor allem durch die zusätzlichen Mietausgaben aber erfreulicherweise auch Mieteinnahmen des neuen Raumes «im Höfli». Der Verein konnte einen Gewinn von 200 Franken ausweisen, beim Betrieb waren es 700 Franken; dies auch durch die Auflösung von vorgängig gebildeten Reserven. Für das laufende Jahr rechnet der Trägerverein Cultibo mit einem ausgeglichenen Jahresabschluss.

Für 2019 haben allerdings sowohl der Kanton Solothurn (Anteil Beitrag Bettagsfranken) wie auch die Migros Aare angekündigt, dass diese Beiträge nicht mehr geleistet werden können. Das bedeutet: Es werden wieder viele Verhandlungen geführt und Anträge zur Finanzierung gestellt werden müssen.
Der Vorstand musste die Demission von Jenny Khelil bekannt geben. Für ihre tatkräftige Mitarbeit dankten der Präsident und die Vizepräsidentin Gaby Denzler im Namen des ganzen Vorstandes und des Trägervereins.

Silvia Büchi von der Fachstelle Integration überbrachte den Gruss des Präsidiums, des Stadtrates und der Verwaltung. Den Wünschen von Silvia Büchi und dem Danke der Stadt Olten «für die geleistete Arbeit und macht weiter so» konnte sich auch Paul Dilitz anschliessen. Er gab den Dank an alle Freiwilligen weiter und stiess bei einem geselligen Apéro im Anschluss auf das neue Vereinsjahr an.

Den traditionellen kulturellen Abschluss übernahm spontan Jeremy Mage, weil die in Olten wohnhafte Soul Sängerin Brigitte Neumärker auf Grund einer Erkältung nicht singen konnte. Zur Freude aller Anwesenden kündigte sie als Ersatz ein öffentliches Konzert im Cultibo an. (mgt)