Bei den Amtsgerichtspräsidentenwahlen in der Amtei Olten-Gösgen ist am Sonntag Claude Schibli (FDP) gewählt worden. Der 48-jährige Stadtoltner Jurist war einziger Kandidat. Schibli erreichte in den 26 Gemeinden der Amtei mit insgesamt 11 212 Stimmen über 83 Prozent der abgegebenen 13’440 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei mageren 27 Prozent, das absolute Mehr bei 6649 Stimmen.

«Ich bin mit dem erreichten Resultat zufrieden», so der neue Amtsgerichtspräsident gestern in aller Ruhe. Nein, wirklich schlecht geschlafen in der Nacht auf Sonntag habe er wirklich nicht, lacht er. Der zweifache Familienvater war seit 2011 Haftrichter und Stellvertreter der Amtgerichtspräsidenten im Kanton Solothurn.

In einem Interview mit dieser Zeitung hatte er sich dazu bekannt, kein Anhänger der Kuscheljustiz, aber auch kein Paragrafenreiter zu sein. Schibli wird sein Amt voraussichtlich Anfang Juni antreten. Er ist Nachfolger von Barbara Hunkeler von Gunten, die ans Solothurner Obergericht gewählt wurde. (hub)