Die Idee, das grosse Vereinsjubiläum im Zeichen der Nostalgie zu feiern, sei ein Geistesblitz eines OK-Mitglieds gewesen, sagt Nico Zila, der als Vertreter des Vereinsvorstandes ebenfalls Einsitz im OK hat. «Heute blicken wir zurück, am Galaabend im November stehen die Gegenwart und die Zukunft im Zentrum.» Doch irgendwie war auch das gestrige Sommerabendfest – bei aller Nostalgie – ein Blick in die Zukunft. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich der 1913 gegründete TCO intensiv um eine «Züglete» vom Schöngrund-Quartier ins Gheid bemüht. Allein, es stehen Bewilligungen aus, die (notwendige) Erweiterung der Anlage um zwei Plätze zu realisieren. Sollte der Umzug bis 2017 tatsächlich vollbracht werden können, so wäre das, Zitat Zila, «eine recht sportliche Vorgabe».

Aufwendige Suche nach der richtigen Garderobe

Für die 20 Teilnehmer des Show-Tennis-Events reichten die fünf idyllisch gelegenen Plätze allemal. Ein paar von ihnen hätten die halbe Deutschschweiz nach einer passenden Garderobe abgeklappert, machte bald ein Gerücht die Runde. Nicht zu jenen gehörte offenbar Pia Sudan, welche in Kleidern aus dem eigenen «Fundus» antrat, inklusive Hut. «Mit solchem Material machte ich mit 20 meine ersten Tennis-Gehversuche», meinte sie zu ihrem Racket, «mein Mann ist sogar noch mit einem Originalschläger von damals angetreten».