Busbetrieb

BOGG hat erstmals über 7 Millionen Fahrgäste transportiert

Das Betriebsjahr 2019 schliesst mit einem Gewinn von 366'559 Franken ab.

Das Betriebsjahr 2019 schliesst mit einem Gewinn von 366'559 Franken ab.

Die Busbetrieb Olten Gösgen Gäu AG schliesst Geschäftsjahr 2019 mit Gewinn ab; coronabedingte Einbrüche werden für dieses Jahr erwartet.

Aufgrund der Coronakrise wurde die 22. ordentliche Generalversammlung der Busbetrieb Olten Gösgen Gäu AG (BOGG) in kleinem Rahmen mit einem unabhängigen Stimmrechtsvertreter in der Person von Rechtsanwalt Daniel Bitterli aus Olten durchgeführt. Das Betriebsjahr 2019 schliesst mit einem Gewinn von 366'559 Franken ab. Erstmals konnten im vergangenen Jahr mehr als sieben Millionen Fahrgäste befördert werden.

An der Generalversammlung wurde unter anderem die Jahresrechnung 2019 mit einem Gewinn von 366 559 Franken einstimmig genehmigt; 21 400 von 23 458 Aktien oder 91,23 Prozent der Aktienstimmen waren vertreten. Der Verwaltungsrat wurde ebenso einhellig entlastet, und als Revisionsstelle wurde die Solidis Revisions AG, Olten, für ein Jahr einstimmig wiedergewählt.

Mehr als sieben Millionen Fahrgäste im Jahr 2019

Im übersichtlich gestalteten Geschäftsbericht 2019 der Busbetrieb Olten Gösgen Gäu AG bemerkten Verwaltungsratspräsident Peter Schafer und Direktor Toni von Arx, dass mit 7 263 715 Fahrgästen im vergangenen Jahr erstmals die Sieben-Millionenmarke übertroffen werden konnte. Entsprechend konnte der Verkehrsertrag gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent gesteigert werden. Ebenso haben sich Verwaltungsrat und Geschäftsleitung im vergangenen Jahr mit der technischen Entwicklung der Busflotte befasst; mittelfristig steht die Umstellung gewisser Linien auf Elektrobusse im Vordergrund. Aber auch weitere Antriebstechnologien würden überprüft. Mit der Einführung neuer Antriebssysteme werde das Unternehmen im Personenverkehr «einen Beitrag zur Verbesserung des Klimas in der Region leisten», sind Schafer und von Arx überzeugt.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung verwiesen in ihrem Geschäftsbericht auch auf die voranschreitende Planung und Erweiterung des Busdepots in Wangen bei Olten und auf die Synergien, die am Standort zusammen mit der Motorfahrzeugkontrolle genutzt werden können. Zudem habe «die sehnlichst erwartete Busspur zwischen Hägendorf und Rickenbach in Betrieb genommen werden können», was mithelfe, die Betriebsstabilität in der Hauptverkehrszeit zu verbessern und den ÖV für viele Fahrgäste zuverlässiger und attraktiver zu gestalten. Ferner habe der BOGG die ab dem Jahr 2018 erstmals erhobenen Angaben zum Betriebsklima und die entsprechenden Umfrageergebnisse im vergangenen Jahr ausgewertet. «Die Arbeiten von weiteren Verbesserungsmassnahmen werden in den kommenden Jahren fortgesetzt», hielten Schafer und von Arx unisono fest.

«Erwartungen der Öffentlichkeit erfüllen»

Für die nahe Zukunft jedoch rechnen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung damit, dass mit einem positiven Fortgang des Geschäftsergebnisses nicht gerechnet werden könne: Die Coronakrise habe die Fahrgastzahlen massiv einbrechen lassen. Prioritär steht die Rückgewinnung des Vertrauens der Fahrgäste in die Benützung des ÖV im Vordergrund. Sämtliche Fahrzeuge der BOGG werden täglich desinfiziert und gereinigt. Bis auf weiteres gelten die Verhaltensregeln des Bundes im ÖV zum Schutz der Fahrgäste und des Personals. Dennoch sei es oberstes Gebot, «dass die stetige Entwicklung des Angebots sowie die Erneuerung von Fuhrpark und Depots zum Ziel haben, in der Region ein ÖV-Angebot zu erbringen, das den Erwartungen der Öffentlichkeit auch in Zukunft entspricht».


Der Geschäftsbericht der BOGG kann unter http://www.bogg.ch/portrait/geschaeftsberichte.html heruntergeladen werden.

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