Infolge Verdacht auf Norovirus ist das Alters- und Pflegeheim Haus zur Heimat in Olten bis Mittwoch, 3. Januar 2018, geschlossen. Etwa 15 der 72 Heimbewohner waren bis Mittwochmittag erkrankt, wie Heimleiter Marco Petruzzi auf Anfrage erklärte. Seit Mittwoch sind denn auch Massnahmen zur Eindämmung des Virus in Kraft gesetzt. Letztmals hatte das Haus zur Heimat im April 2016 mit dem Virus zu kämpfen.

Die Krankheit Norovirus bricht in der Regel 12 bis 48 Stunden nach der Ansteckung aus; meist abrupt mit oft schwallartigem Erbrechen, starkem Durchfall und häufig begleitet von Bauch-, Muskel- und Kopfschmerzen. Vereinzelt kommt Fieber dazu.

Aktivitäten eingestellt

Nach zwei bis drei Tagen ist die Krankheit überwunden. Als Behandlung ist vor allem auf genügend Flüssigkeitszufuhr zu achten. «Das Haus zur Heimat und die Cafeteria bleiben bis kommenden Mittwoch geschlossen», so Petruzzi weiter. Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen möglichst auf den Zimmern bleiben. Das Essen für die Bewohnerinnen und Bewohner wird auf den Zimmern serviert, der Speisesaal bleibt ebenfalls geschlossen. Sämtliche Aktivitäten und Anlässe für die Bewohnerinnen und Bewohner sind eingestellt. «Angehörige und Gäste bitten wir, auf Besuche im Haus zur Heimat zu verzichten», so der Heimleiter weiter. Dies nicht zuletzt aus dem Grund, weil das Virus nicht weiter verbreitet werden soll. (mgt/hub)