Den offiziellen Startschuss zur ersten Zukunftswoche der Gesundheitlich-Sozialen Berufsfachschule in Trimbach des Berufsbildungszentrums Olten gab am Montagmorgen Prorektor Adrian Würgler vor versammelter Schülerschaft des zweiten Lehrjahres und deren Lehrern. Über drei Tage hatten die Lernenden nun Zeit, sich anhand einer Informationsbroschüre durch die verschiedenen Berufsfelder durchzuarbeiten und ihre Interessen für die Zukunft näher kennenzulernen.

Die Berufsfachschule hatte nämlich unterschiedliche Firmen und Fachpersonen in die Schule eingeladen, um den Lernenden ihre Berufe vorzustellen und ihnen in Blöcken von jeweils einer Stunde, verschiedene Hintergrundinformationen zu ihren Bildungswegen zu vermitteln.

Breites Spektrum an Möglichkeiten

Die Angebote reichten dabei von gesundheitlichen Berufen, über soziale Weiterbildungen bis hin zu Auslandaufenthalten und Tipps zu der optimalen Bewerbung. Neben einigen festgelegten Blöcken, welche sich vor allem auf das jeweilige Berufsfeld der Lernenden bezog, blieb den Lernenden genügend Zeit, um sich mit anderen Berufen und alternativen Anschlussmöglichkeiten vertraut zu machen. So bot sich für die Teilnehmenden ein breites Spektrum an Möglichkeiten und Chancen, mehr über ihre Zukunft und auch über ihre Wünsche zu erfahren. Es war bereits während der ersten Stunden eindrücklich zu beobachten, wie viel Interesse in den Lernenden vorhanden war und wie kompetent und begeistert die Redner alle zuhörenden Personen mitreissen konnten.

Parallel zur Zukunftswoche hatte das Lehrerteam ein Filmprojekt organisiert. Im Vorfeld hatten die Allgemeinbildungslehrer mit den Kursteilnehmern das Youcinema Olten besucht, um dort den Film «Mit dem Bauch durch die Wand» anzuschauen. Die Schülerinnen und Schüler bekamen danach die Möglichkeit, in Kleingruppen zu eben diesem Film fantasievolle Kurzfilme zu drehen, bei welchen sie die Geschichten der verschiedenen Teenager-Eltern weitererzählen konnten. Dabei hatten sie die Möglichkeit, sich von den Lehrpersonen unterstützen zu lassen, ihre schauspielerischen Fähigkeiten zu verbessern und ihr eigenes Drehbuch zu schreiben.

Es lagen viele lustige Stunden vor den Lernenden, aus denen sich die verschiedenen kreativen Ergebnisse ergaben. Am Ende der dreitägigen Zukunftswoche wurden diese Filme dann im Kreis der jeweiligen Klasse angeschaut, analysiert und bewertet. Dabei hatten die Lernenden noch einmal die Möglichkeit, einander wertvolle Tipps für die Zukunft weiterzugeben.
Diese Zukunftswoche bot für die Lernenden eine Möglichkeit ihr Interessensfeld weiter zu öffnen oder ihre Zukunftsentscheidungen zu festigen und sich bewusst zu werden, dass wir alle die Zukunft in den eigenen Händen halten.

* Der Text stammt von einer Lernenden und wurde in einem internen Wettbewerb der Gesundheitlich-Sozialen Berufsfachschule als der beste auserkoren.