Olten

Beleuchteter Stadtplan Oltens bei der Holzbrücke wird repariert

Baustelle: Standort der einstigen Reklametafel am Postplatz.

Baustelle: Standort der einstigen Reklametafel am Postplatz.

Ende August abrasiert und seither eine brachliegende Baustelle: Jetzt wird die beleuchtete Werbetafel der Allgemeinen Plakatgesellschaft inklusive Stadtplan Oltens bei der Alten Holzbrücke Mitte November wieder hergerichtet.

Ende August wollte eine Patrouille der Kantonspolizei in Dulliken ein Auto kontrollieren, doch war dessen Fahrer damit nicht einverstanden und flüchtete mit übersetzter Geschwindigkeit Richtung Olten. In Dulliken selbst kollidierte der Flüchtige mit einem Randleitpfosten und überholte später im Bereich der Unterführungsstrasse Olten mehrere korrekt zirkulierende Fahrzeuge.

Auf dem Postplatz schliesslich verlor der Lenker beim Abbiegen Richtung Aarburg die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die beleuchtete Reklametafel am östlichen Kopf der Holzbrücke. Seither gähnt dort eine Lücke: Fort waren der beleuchtete Stadtplan Oltens und das rückseitig angebrachte Werbeplakat. Zwei Triopan-Schilder markieren seither die Unglücksstelle.

Sachschaden: fünfstellig

Nun aber kommt Bewegung in die Sache. Wie die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG), die Besitzerin der Anlage, auf Anfrage erklärt, wird der Ursprungszustand mit Leuchtreklametafel bis Mitte November wieder hergestellt sein. Der Sachschaden lässt sich derzeit allerdings noch nicht beziffern. Man geht bei der APG aber von einer fünfstelligen Summe aus.

Warum die Instandstellung so viel Zeit in Anspruch nimmt, erklärt die APG mit dem Umstand, dass solche Kästen zum einen nicht auf Halde gelagert sind und deren Produktion speziell in Auftrag gegeben werden muss. Zum andern habe sich der Fall in mehrfacher Hinsicht als recht kompliziert dargestellt. Die polizeiliche Aufarbeitung, die Klärung versicherungstechnischer Fragen, die Abklärungen der Staatsanwaltschaft bezüglich des Unfallgeschehens und -verursachers hätten viel Zeit gebraucht.

Der Fahrer, ein 33-jähriger Tunesier, hatte, wie sich bei der Kontrolle zeigte, Betäubungsmittel konsumiert. Die Person auf dem Beifahrersitz machte sich nach dem Unfall aus dem Staub und blieb vorerst nicht auffindbar. Sie hat sich aber, wie die Polizei auf Anfrage bestätigt, später auf einen Zeugenaufruf hin gemeldet.

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