Neun an der Zahl sind die Beiträge, welche im Rahmen der Mitwirkung zum neuen Gestaltungsplan für das Areal Olten SüdWest bei der Stadtverwaltung eingegangen sind: Neben drei Parteien – Grüne, SP und Junge SP – haben die Baukommission, die Bürgergemeinde, der VCS sowie verschiedene Privatpersonen ihre Stellungnahme abgegeben. Dabei waren gemäss Stadtkanzlei die hohe Dichte und die im Nordosten des Areals vorgesehenen Hochhäuser weniger ein Thema als die Gestaltungsqualität und der «Dauerbrenner» Verkehr.

Zu den Bereichen Gestaltung und Grünräume wurde betont, die nächste Etappe sei – nicht zuletzt zur Stärkung von Image und Identität – enorm wichtig für das weitere Schicksal des Areals. Entsprechend sei auch die Besetzung des vorgeschriebenen Gestaltungsbeirats mit kompetenten Personen zwingend.

Beim Verkehr scheiden sich erwartungsgemäss die Geister: Während die einen der Ansicht sind, der motorisierte Verkehr dürfe hinter dem öV nicht zurückstehen, und Massnahmen gegen Staus vor dem Knoten Rötzmatt fordern, fragen andere, ob gerade der vorgesehene öV von ausreichender Qualität sei, so die Stadtkanzlei in ihrer Medienmitteilung weiter. Wieder andere fordern die Erstellung der Stadtteilverbindung Hammer oder zumindest deren Sicherstellung nicht erst im Zusammenhang mit den Hochhäusern, wie dies in den Sonderbauvorschriften vorgesehen ist, sondern zur besseren Integration des Gebiets in die Gesamtstadt schon bereits bei der nächsten Bauetappe.

Weitere Rückmeldungen betreffen den Energie-Standard Minergie-P, eine Mindestquote an gemeinnützigem Wohnungsbau sowie Alterswohnungen. Mit dem Mitwirkungsbericht, in dem zu den Eingaben ausführlich Stellung genommen wird und in den auch die Vorprüfung des Gestaltungsplanentwurfs durch den Kanton integriert wird, ist nach der Sommerpause zu rechnen. (sko/otr)