Olten/Starrkirch-Wil
Bei den Katholiken gab es eine Abwahl

Bei den Wahlen in den siebenköpfigen römisch-katholischen Kirchgemeinderat von Olten/Starrkirch-Wil gibt es sitzmässig keine Veränderungen.

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Kirchgemeindepräsident Theo Ehrsam sieht das Ergebnis der Wahlen als Bestätigung für den Schritt Richtung Zweckverband mit Option Fusion zwischen den vier Gemeinden im neuen Pastoralraum Olten. (Archiv)

Kirchgemeindepräsident Theo Ehrsam sieht das Ergebnis der Wahlen als Bestätigung für den Schritt Richtung Zweckverband mit Option Fusion zwischen den vier Gemeinden im neuen Pastoralraum Olten. (Archiv)

Hansruedi Aeschbacher

Die Liste 1 mit den CVP- und FDP-Vertretern holt sich erneut vier Sitze. Der bisherige FDP-Vertreter Urs P. Aerni wurde allerdings abgewählt. Neu im Rat sitzt die junge Julia Vitelli, Jahrgang 1991, die gleich auf Anhieb am meisten Stimmen holte.

Kirchgemeindepräsident Theo Ehrsam sieht dies als Bestätigung für den Schritt Richtung Zweckverband mit Option Fusion zwischen den vier Gemeinden im neuen Pastoralraum Olten. Ob er nochmals für weitere vier Jahre als Präsident antritt, hat er noch nicht definitiv entschieden.

Die zweite Liste der Gruppe für eine lebendige Kirche (GLK) brachte es ebenfalls wie bis anhin auf drei Sitze. «Wir hätten gerne den vierten Sitz und damit die absolute Mehrheit geholt», sagt GLK-Sprecher Matthias Kissling.

Auch er sieht dies als Bestätigung für ihr Programm, die Vor- und Nachteile eines Zweckverbandes und einer Fusion genau aufzuzeigen und dann in der zweiten Hälfte der Legislatur verbindlich zu entscheiden.

Eine Kandidatur fürs Präsidium wird die GLK nicht stellen. Gewählt sind: Liste 1: Julia Vitelli (710 Stimmen), Paul Büttiker (637, bisher), Theo Ehrsam (631, bisher), Britta Amend (622, bisher). Gewählt sind: Liste 2: Doris Boss (680, bisher), Gabriela Kissling (651), Khai Ly (456). Ly rutscht für Matthias Kissling (523), Ehemann von Gabriela Kissling, nach, weil Ehepaare laut Gemeindegesetz nicht in der gleichen Behörde sitzen dürfen. (fmu)