Hägendorf
Bedürfnisse der Jugendlichen werden abgeklärt

Die Jugendarbeit in Hägendorf könnte nach dem Aus des Jugendraums in Kappel neu aufgestellt werden. Eine Umfrage hat gezeigt, dass sich die Jugendlichen einen Jugendraum wünschen.

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Die Jugendlichen in Hägendorf wünschen sich einen Jugendraum. (Symbolbild)

Die Jugendlichen in Hägendorf wünschen sich einen Jugendraum. (Symbolbild)

zvg

Nach der Schliessung des Jugendraums in Kappel hat der Hägendörfer Gemeinderat beschlossen, die Bedürfnisse für die Jugendarbeit neu zu analysieren, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Dazu seien die Schüler der Kreisschule zu einer Umfrage eingeladen worden. Wenig überraschend wünschten die Schüler einen Jugendraum, der regelmässig offen sei.

Die Resultate deuteten darauf hin, dass ein Raum für die Kreisschulgemeinden ausreichen würde. Der Schulort würde gemäss der Umfrage als Standort für den Raum bevorzugt. Der Umfang der Jugendarbeit erstreckte sich von den Öffnungszeiten eines Jugendraums von einigen Stunden pro Woche bis zu einer Jugendarbeit mit einem Pensum von mehr als 100 Stellenprozenten.

Gemeinderat anerkennt Nutzen und Bedürfnis

Die Gemeindepräsidenten haben sich gemäss Mitteilung nun so abgesprochen, dass in den Gemeinderäten geklärt wird, welchen Umfang die verschiedenen Gemeinden sehen und mitzutragen bereit sind. Der Gemeinderat Hägendorf anerkennt den Nutzen und auch ein Bedürfnis für die Jugendarbeit. Hingegen spielten die finanziellen Aspekte aber ebenfalls eine wichtige und wohl auch regulierende Rolle.

Mit dieser Ansicht gehen nun Gemeinderätin Sofie Schenker vom Ressort Jugend, Sport, Kultur und Freizeit sowie Gemeindepräsident Andreas Heller in die Diskussion mit den anderen Gemeinden. Vor einem allfälligen Entscheid werde das Geschäft neu dem Rat vorgelegt.

Gefährliche Situationen auf dem Schulweg

In den letzten Wochen häuften sich die Beobachtungen und Mitteilungen zu gefährlichen Situationen auf dem Schulweg. Immer öfter werde beobachtet, dass Kinder mit Fahrrädern oder Kickboards mit hoher Geschwindigkeit talwärts führen und dabei sich oder andere gefährdeten. Mittels Brief wurden die Eltern gemäss Mitteilung bereits auf die Situation aufmerksam gemacht und dafür sensibilisiert. Sollte sich die Situation nicht bessern, werden laut der Mitteilung weitere Massnahmen in Betracht gezogen werden. (mgt/otr)

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