Welche Mathematikkompetenzen sind für den gewählten Beruf entscheidend? Diese Frage stand im Zentrum des Austauschs dieses stufenübergreifenden Projekts, welches am BBZ Olten kürzlich abgeschlossen werden konnte.

Konkret ging es den beteiligten Schulen zum einen darum, eine gemeinsame Sprache zu finden, denn der Mathematikunterricht auf der Sekundarstufe 1 hat sich während der letzten Jahre stark gewandelt.

Im Kern stand zum zweiten aber die Idee, ein Kompetenzraster für alle in Olten angebotenen Lehrgänge aufzubauen und die Standortbestimmungen, die im ersten Lehrjahr stattfinden, den Anforderungen des jeweiligen Berufsbildes individuell anzupassen.

Daraus entstand für beiden Seiten ein klarer Gewinn: Die Lehrpersonen der Oberstufe können ihre Schülerinnen und Schüler dem angestrebten Beruf entsprechend vorbereiten und so bis zuletzt motivieren, sich mit Engagement im Unterricht einzubringen.

Auf der Stufe der beruflichen Grundbildung wissen die Lehrpersonen genauer, welche Kompetenzen die Lernenden in welcher Form mitbringen und können diese mit spezifischen Aufgaben zuerst an der Standortbestimmung und dann im Fachunterricht abholen.

Die an diesem Abend präsentierten Resultate und Einblicke lassen sich schweizweit sehen und zeigen den gewinnbringenden Moment für beide Seiten deutlich auf – ein Meilenstein in der Zusammenarbeit ist gelegt und soll weiterhin gepflegt werden. (mgt)