Olten

Autoposer in der Region werden seit Corona stärker bekämpft

Es gab diverse Strafanzeigen wegen unerlaubter Änderungen an Fahrzeugen. Symbolbild

Es gab diverse Strafanzeigen wegen unerlaubter Änderungen an Fahrzeugen. Symbolbild

Das Problem mit den Autoposern hat sich in Olten während Corona verstärkt. Die Kantonspolizei Solothurn führt mehr Kontrollen in der Innenstadt durch und hat die Ausrüstung ergänzt.

Auffallende Autofahrer in der Innenstadt sind kein neues Phänomen. Durch das sonnige Wetter und die Coronapandemie habe sich das Problem der lärmenden Auto-Poser allerdings weiter verstärkt, schreibt SVP-Gemeindeparlamentarier Philippe Ruf in einer kleinen Anfrage an den Stadtrat. Er bittet um ein Update zur Interpellation vom August 2018 zum gleichen Thema.

Stadtpräsident Martin Wey erklärt, dass ein regelmässiger Austausch herrsche zwischen dem Leiter Ordnung und Sicherheit, Franco Giori, und dem Regionenchef Olten der Kantonspolizei. So würden stetig Informationen ausgetauscht und allfällige Massnahmen bezüglich auffallender Autofahrer in der Innenstadt besprochen. Aufgrund der weiteren Verschärfung des Problems durch die Pandemie verlangte die Stadt Olten entsprechende Massnahmen durch die Polizei.

Die Kantonspolizei Solothurn schreibt in der Vorstossantwort, dass sie die Kontrolltätigkeit in Olten und Umgebung seit April verstärkt habe. Zudem sei auch die technische Ausrüstung ergänzt worden, «um erste Messungen und Sichtungen direkt vor Ort durchzuführen». «Konkret werden in den frühen Abendstunden und der Nacht entsprechende Verkehrskontrollen gezielt auf nicht betriebssichere und lärmende Fahrzeuge durchgeführt.»

Dies führte zu diversen Strafanzeigen wegen unerlaubter Änderungen an Fahrzeugen sowie Verursachen von unnötigem Lärm durch Fahren in niedrigen Gängen. Diese Kontrollen sollen weiterhin aufrechterhalten werden. (gst)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1