Was die Band Kuba mit Rainer Ammann und Andi Spring (beide 33) macht, etikettiert die Branche als «frischen Mundart-Electropop». Jetzt bringen die beiden die Single «Anna» auf den Markt, und was einem Laien mit Sicherheit hängenbleibt, ist der eingängige Refrain «Näb dr Anna hets no Platz …»

Das ist aber noch nicht alles: Am 2. November kommen Anna und neun weitere Kompositionen von Kuba aus dem neuen Album «Cremeschnitte» in die Vario Bar Olten. Warum Anna jetzt lanciert wird? Anna ist ein Appetizer des Albums, wie Andi Spring meint, der Muntermacher für weitere Songs aus dem Album. Und zu den Muntermachern gehört auch das Video. «Ein solches gehört einfach dazu», sagt Spring.

Produziert wurde auf Kuba, genauer in Havanna, in einer Mietwohnung im Zentrum der kubanischen Hauptstadt, welche der Band auch ihren Namen gab. «Wir wussten, dass wir mit bescheidenen Mitteln produzieren würden», sagt Spring. Das ganz Equipment führte das Duo im Reisegepäck mit. Was im letzten April dabei herausschaute? Eine musikalische Note, die ans Timbre der seinerzeitigen Band «Trio» (1982) und ein Video, welches an die legendäre Produktion von Peter Gabriels «Sledgehammer» (1986) erinnert.

«Die Produktion von Cremeschnitte hat uns wirklich Spass gemacht», fasst Spring die Session in Havanna zusammen. Dass die Kompositionen in Mundart daherkommen, war für Ammann und Spring eine reizvolle Herausforderung. Weshalb? «Wir fanden das befreiend, in unserer eigenen Sprache, ohne die Anwendung eines Übersetzungsfilters, produzieren zu können», meint Spring. Cremeschnitte sei auch eine kauzige Produktion, die ausschliesslich tanzbare Musik beinhalte. Und die Produktion streue auch ein Prise Humor in die Welt, so ein zufriedener Spring.

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