Hotel Olten

An der Börse warten gute Angebote auf Briefmarken- und Kartensammler

Schmuckstücke vergangener Tage; alte Ansichtskarten.

Schmuckstücke vergangener Tage; alte Ansichtskarten.

Briefmarken und Ansichtskarten: deshalb gehts am kommenden Sonntag an die Börse des hiesigen Philatelistenvereins. Im Hotel Olten sind Händler aus der ganzen Schweiz anwesend, gute Angebote warten auf die Sammler.

Am Sonntag, 4. Oktober, findet im Hotel Olten die traditionelle Briefmarken- und Ansichtskartenbörse des Philatelistenvereins Olten statt. Für Freunde der Philatelie und für Sammler alter Ansichtskarten ist die Börse die ideale Gelegenheit, die eigene Sammlung weiter auszubauen.

Händler aus der ganzen Schweiz sind anwesend, gute Angebote warten. Wer Rat und Beratung hinsichtlich seiner eigenen Sammlung oder zu deren Aufbau braucht, findet sie an der Börse ebenfalls. Zusätzlich ist eine kleine Ausstellung von Mitgliedern des Philatelistenvereins zu sehen. Die Börse ist von 9 bis 16 Uhr durchgehend geöffnet.

Gegründet: 1899

Mit dem Ziel der Förderung der Philatelie bei Jung und Alt, der Wissenvermittlung und dem Wecken der Freude am Briefmarkensammeln wurde der Verein 1899 gegründet.

Im selben Jahr übrigens kauften die Söhne Adam Opels die Fabrik Friedrich Lutzmanns, stellen diesen als Direktor ein und begannen mit dem Bau von Opel-Automobilen; die Firma Bayer AG liess sich Aspirin als Markenzeichen eintragen und in einem Editorial der New York Times wurde erstmals das Wort «automobile» (dt: Automobil) verwendet.

Mitgliederzahl halbiert

Auch mit dem Philatelistenverein gings stets etwas auswärts. Vor knapp 20 Jahren zählte der Verein noch schier 200 Mitglieder; deren Zahl hat sich mittlerweile mehr als halbiert, wie Vereinspräsident Reinhold Huber schon vor zwei, drei Jahren erklärte. Besonders die Jungen würden fehlen, speziell hier im Mittelland.

Dabei gäbe es durchaus Tipps für Einsteiger, die sich begeistern liessen. «Vorbeikommen, hier um Rat fragen, Anregungen abholen», zählt Huber auf und fügt unentwegt optimistisch hinzu: «Briefmarkensammeln muss – entgegen der verbreiteten Meinung – gar nicht teuer sein.»

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