Oensingen
Ampel soll weiterhin Unfälle auf Fussgängerstreifen verhindern

In Oensingen soll die Ampel beim zukünftigen Roggenpark abgebaut werden. Dies ist nicht unbekannt. Nach den zahlreichen auch tödlichen Unfällen auf Fussgängerstreifen setzt sich der Elternrat Oensingen mit Unterschriften für die Ampel ein.

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Unterschriftensammlung des Elternrats Oensingen

Unterschriftensammlung des Elternrats Oensingen

AZ

Der Elternrat sieht wegen des geplanten Ampelrückbaus an der Hauptstrasse in Oensingen Handlungsbedarf. Seit vergangener Woche sammeln er Unterschriften für die Ampel, da sich viele besorgte Eltern und Grosseltern bei der Schulleitung gemeldet hätten. Damit soll erreicht werden, dass die Ampel auch weiterhin Unfälle vermeiden könne.

400 Kinder am Tag

Der Entscheid zur Unterschriftensammlung sei nicht einfach so passiert, schreiben die Initianten. Der Vorstand des Elternrates habe basierend auf einer längeren und intensiven Diskussion sowie einer Präsentation des Umgestaltungsprojektes sich für eine Unterschriftensammlung zugunsten der Ampel entschieden.

Der Verkehr an der Einmündung Schlossstrasse in die Hauptstrasse wird seit zwölf Jahren durch eine Ampelanlage geregelt. Integriert ist auch eine Fussgängerampel. In den Betriebsjahren der Ampel hat es keinen einzigen Unfall im Zusammenhang mit Fussgängern gegeben, obwohl täglich rund 400 Kinder die Strasse an dieser Stelle queren, um zur Primarschule nördlich oder der Kreisschule südlich der Hauptstrasse zu gelangen.

Die Unterschriftensammlung läuft noch bis morgen Donnerstag. Der Bogen kann auf der Homepage heruntergeladen werden. (san)

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