Bis in acht Jahren sollen tatsächlich über 700'000 Elektrofahrzeuge zur CO2-Reduktion beitragen, dann braucht es in der Schweiz rund 650'000 Ladestationen in Wohnhäusern, 80'000 an Arbeitsplätzen, 23'000 in den Städten sowie 250 Schnell- Ladestationen an strategischen Punkten des Strassennetzes.

Diese Lücke will nun der Energiekonzern Alpiq füllen. An der Tagung in Luzern präsentierte er seine neuste Tochter, die Alpiq E-Mobility AG. Sie will in der Schweiz, aber auch in Europa, beim Aufbau eines Netzes von Ladestationen beitragen.

Die Alpiq-Tochter will dabei von der Planung über die Installation bis zum Unterhalt alles anbieten.

Naheliegend ist, dass die Aufladung der Elektrofahrzeug zum grössten Teil zum Niederstromtarif nachts zuhause (Sleep and Charge) erfolgt. Damit sich Elektrofahrzeuge aber durchsetzen können, müssen auch andernorts Stromtankstellen zur Verfügung stehen.

Deshalb sollen an den Arbeitsorten (Work & Charge), in Städten und Shoppingcentern (Shop & Charge) Ladestationen eingerichtet werden. Schliesslich ist entlang des Strassennetzes ein System für ein schnelles Aufladen, das aber immer noch 15 bis 20 Minuten dauert, aufzubauen. (sda/rsn)