Themenweg

Allerheiligenberg: «Rytiseile» ist ab Frühjahr 2021 möglich

Blick vom Allerheiligenberg in die Niederungen und den Alpenkamm.

Blick vom Allerheiligenberg in die Niederungen und den Alpenkamm.

Der Themenweg «Himmel und Hölle» auf dem Allerheiligenberg ob Hägendorf nimmt zusehends konkrete Formen an.

Ein paar Modifikationen werden nötig sein. So viel steht fest. Aber der Themenweg "Himmel und Hölle" auf dem Allerheiligenberg ob Hägendorf befindet sich auf guten Pfaden. Hägendorfs Bürgerpräsident Ruedi Studer und gleichzeitiges Mitglied im Rat der Stiftung Pro Allerheiligenberg, der Initiantin des Projekts, ist jedenfalls guten Mutes. «Im Frühjahr 2021 können wir sehr wahrscheinlich auf dem Allerheiligenberg ‹rytiseile›, sagt er auf Anfrage leicht amüsiert.

Bereits vor einem Jahr hatte sich Studer gegenüber dieser Zeitung optimistisch gezeigt, aber darauf aufmerksam gemacht, dass die Finanzierung des Projekts Knackpunkt sei. Und jetzt? Heute sagt er, es sehe nicht so schlecht aus. Die Baueingabe bei der Gemeinde Hägendorf stehe direkt vor der Tür. «Aber das heisst nicht, dass die finanziellen Fragen abschliessend geklärt sind.» Am Projektvolumen hat sich nämlich nichts geändert.

Der Standort des Rytiseili, der den Blick in die Alpen so quasi im Flugmodus möglich macht, muss leicht verlegt werden. Ohne dass der Schaukelbetrieb an Attraktivität einbüssen würde. Und die einstige Kapelle aus dem späten 17. Jahrhundert und in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts abgerissen, wird neu im Themenweg aufgenommen. Zwischen 220'000 und 300'000 Franken sind notwendig, um den Weg zur Gänze umsetzen zu können. «Unsere Idee war eigentlich nie, das ganze Vorhaben in einem Zug zu realisieren», so Studer.

Obwohl das optimal wäre. So rund 150'000 Franken an Startkapital seien aber notwendig. Und natürlich würden auch noch lokale Geldgeber gesucht, die zur Errichtung des elf Animationsorte zählenden Themenweges beitragen, zu denen eben jener der Schaukel gehört. Aber auch ein Wald-Xylophon, das gleichnamige Hüpfspiel «Himmel und Hölle» oder eine Kugelbahn zählen zu den Erlebnis-Leckereien.

Sicher ist, dass «nicht in den Winter hinein gebaut wird», wie Studer sagt. Die Planung eines solchen Projekts sei ein langwieriges Vorhaben, hatte er diese Zeitung vor einem Jahr wissen lassen. Unter dem Strich aber liege man im Zeitrahmen. Auch wenn mit der Umsetzung schon für dieses Jahr gerechnet wurde.

Ihren Anfang hatte die Idee vor rund zwei Jahren genommen. Im Jahr 2014 war die Stiftung Pro Allerheiligenberg als Nachfolgerin der Stiftung Pro Höhenklinik Allerheiligenberg gegründet worden. Sie setzt sich ein für die Entwicklung und Erhaltung des Allerheiligenberges als Erholungsgebiet mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern. Der Themenweg, der auf der Basis der vorhandenen Wanderwege fusst, wäre ein weiterer Schritt dazu.

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