Während der Revision werden 36 der insgesamt 177 Brennelemente durch neue Elemente aus wiederaufbereitetem Uran ersetzt, wie das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) am Freitag mitteilte.

Zu den Schwerpunkten gehören Wirbelstromprüfungen an rund 11'000 Heizrohren der 3 Dampferzeuger, die Modernisierung der Frischdampfumleitregelung und der Ersatz des Kugelmesssystems, das der Berechnung der Leistungsverteilung im Reaktor dient.

Zudem werden an bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Während der Revision sind im AKW zusätzlich zum Werkspersonal über 700 auswärtige Fachkräfte von rund 140 in- und ausländischen Unternehmen tätig.

Mit der Abschaltung für die Jahresrevision endet der 33. Betriebszyklus des Atomkraftwerkes. In den 338 Tagen produzierte das AKW Gösgen ohne Unterbruch 7940 Millionen Kilowattstunden Strom. Damit deckte das AKW 13 Prozent des schweizerischen Strombedarfs.