Auch die Oltner St. Martinskirche hat unter den Januarstürmen Burglind und Evi gelitten. So wurden hauptsächlich am zwischen den Türmen verlaufenden Dach Schäden festgestellt, welche vom Stadthaus aus beobachtet wurden und die in diesen Tagen via Drohnenflug verifiziert und genau geortet werden konnten. Durch die entstandenen Löcher im Ziegeldach ist Wasser ins Gebäudeinnere gedrungen, welches schliesslich bis in den Kirchenraum sickerte.

Verbindungsweg gesperrt

Weil jetzt Ziegel und Ziegelstücke lose auf dem Dach liegen und allenfalls hinunterfallen könnten, haben die Verantwortlichen der römisch-katholischen Kirchgemeinde die Sperrung des Verbindungsweges zwischen Bleichmatt- und Grundstrasse und beim Durchgang südlich der Martinskirche angeordnet. Die Dauer der Sperrung ist noch nicht absehbar. «Können die Arbeiten zügig angegangen werden, dürften sie innert fünf Tagen erledigt sein», schätzt Finanzverwalterin Ursula Burger.

Mit den Arbeiten kann frühestens am kommenden Montag begonnen werden. Über die Schäden im Kircheninnern ist noch nichts Genaueres bekannt. «Sicher werden Malerarbeiten notwendig», so Burger.

Die Kirchgemeinde bittet Passanten, zu deren eigenen Sicherheit das Durchgangsverbot einzuhalten.