Olten

Aarepark-Brand: Strafverfahren gegen einen Arbeiter wurde eingeleitet

Das Feuer wurde fahrlässig verursacht. (Archiv)

Das Feuer wurde fahrlässig verursacht. (Archiv)

Aufgrund der Arbeit der Brandermittler der Polizei hat nun die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst eröffnet. Das Verfahren wird gegen einen an der Baustelle beteiligten Arbeiter geführt.

Die Ermittlungen sind nun laut Cony Zubler Medienbeauftragte der Staatsanwaltschaft Solothurn im Gang und werden einige Zeit in Anspruch nehmen. Bei einer Verurteilung nach § 222 des Schweizerischen Strafgesetzbuches muss der Arbeiter mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe rechnen. Nähere Angaben zu der Brandursache und der Schadenssumme wurden nicht gemacht.

Der Brand im Aarepark-Neubau vom letzten Dienstag fand nationale und internationale Beachtung. Um 17 Uhr explodierte die erste Gasflasche und eine grosse, schwarze Rauchsäule stieg über dem Gebäude auf. Das Feuer griff auf das benachbarte Haus über und zerstörte dort den Dachstock. Die Wohnung an der Unterführungsstrasse 29 in Olten bleiben unbewohnbar und die Mieter sind nun auf der Suche nach neuen Wohnungen.

Eindrücklich: Das Feuer auf dem Dach des Oltner Aareparks aus der Vogelperspektive.

Eindrücklich: Das Feuer auf dem Dach des Oltner Aareparks aus der Vogelperspektive.

Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot von bis zu 150 Einsatzkräften vor Ort und versuchte Schlimmeres zu verhindern. Die umliegenden Wohnungen mussten sicherheitshalber evakuiert werden. Verletzt wurde glücklicher weise niemand.

Gasbrenner als mögliche Ursache für Oltner Grossbrand

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