Olten

AareLand blickt zufrieden auf das erste absolvierte Vereinsjahr zurück

(Vl.) Fredy Rüegger, Hans-Ruedi Hottiger, Bernardo Albisetti, Ernst Zingg, Jolanda Urech, Heinz Lüscher, Martin Wey, Johanna Bartholdi – es fehlt: Hans Luternauer

(Vl.) Fredy Rüegger, Hans-Ruedi Hottiger, Bernardo Albisetti, Ernst Zingg, Jolanda Urech, Heinz Lüscher, Martin Wey, Johanna Bartholdi – es fehlt: Hans Luternauer

Beim Verein Aareland freute man sich an der Mitgliederversammlung über «die grosse Akzeptanz vom Bund». Für das kommende Jahr plant der Verein eine Kommunikationsoffensive geplant, um in der Bevölkerung stärker wahrgenommen zu werden.

«Wir haben nicht viele, dafür aber wichtige Geschäfte zu behandeln», eröffnete Präsident Hans-Ruedi Hottiger die Mitgliederversammlung des Vereins AareLand, dem die drei Regionalorganisationen Planungsverband Region Aarau (PRA), Regionalverein Olten-Gösgen-Gäu (OGG), Regionalverband zofingenregio sowie die Kantone Aargau und Solothurn angehören.

Bereits kurz nach Beginn der Versammlung erfolgte gleich eines dieser wichtigen Geschäfte: die Wahlen des AareLand-Rats, seiner Stellvertretungen und des Präsidenten. Für die Durchführung der Wahlen übergab Hottiger das Wort an Ernst Zingg, was zugleich dessen letzte Amtshandlung als Vorstandsmitglied war.

Anlass zu Diskussionen gab es ferner nicht: Einstimmig wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Bernardo Albisetti (Kanton Solothurn), Johanna Bartholdi (OGG), Heinz Lüscher (PRA), Hans Luternauer (zofingenregio), Hans-Ruedi Hottiger (zofingenregio) wiedergewählt.

Die Nachfolge von Ernst Zingg tritt Stadtpräsident Martin Wey (OGG) an, während Jolanda Urech (PRA) und Fredy Rüegger (Kanton Aargau) ebenfalls neu dieses Amt bekleiden.

Hottiger in seinem Amt bestätigt

Genauso zügig ging die Wahl des Präsidenten über die Bühne: «Es macht Sinn, dass unser alter Mann den Verein weiterführt», sagte Zingg an die Delegierten gewandt, die diese Ansicht offenbar teilten und Hans-Ruedi Hottiger für eine weitere Amtsperiode bestätigten.

Es scheine ihm angesichts des bereits angeeigneten Know-hows und der Routine unwirklich, dass der Verein im 2013 lediglich das erste Vereinsjahr absolviert habe, ergriff Hottiger nach der Wahl wieder das Wort und liess die Highlights des vergangenen Jahres Revue passieren: Insbesondere erwähnte er das Agglomerationsprogramm 2. Generation (unter anderem Ausbau Bahnhofplatz Olten), das der Bund mit einem Beitragssatz von 40 Prozent (55 Millionen) unterstütze. «Somit spüren wir, dass der Verein beim Bund eine hohe Akzeptanz geniesst und wir unseren Job gut machen», zeigte er sich erfreut.

Eine positive Bilanz zog er ferner über den neu geschaffenen Abschnitt des AareLandWeges (Olten, Aarau, Zofingen), der Richtung Süden in den Kanton Luzern erweitert wurde.

Ausbau des «Controllings» geplant

Hottiger blickte jedoch nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft. So ist heuer etwa eine Kommunikationsoffensive geplant, um in der Bevölkerung stärker wahrgenommen zu werden.

Weiter will man das «Controlling» im Verein ausbauen und systematisieren. Diese Massnahme soll garantieren, dass die vom Bund unterstützten Projekte tatsächlich realisiert werden, wie er erklärte.

Dass 2014 etwas geht, bewies Hottiger mit dem Aufzählen von drei beim Bund eingegebenen Modellvorhaben, die «sehr repräsentativ für unser Gebiet sind»: Einerseits handle es sich um ein Freiraumprojekt, das den Ausbau bestehender Parks (beispielsweise der Schachenpark zwischen Olten und Aarau) und deren Erschliessbarkeit mit Langsamverkehr beinhalte.

Auf Unterstützungsgelder des Bundes hofft der Verein zudem für das Projekt «Gemeinsame Wirtschaftszone» sowie fürs Vorhaben «Wohnen 55+», das sich gemäss dem Präsidenten um ein aktuelles Thema dreht: Das Schaffen von Wohnraum für die Generation 55+ nämlich, wobei der Verein Know-how dazu erarbeiten und dieses dann an die Gemeinden weitergeben möchte.

Zum Schluss folgte dann nochmals ein Rückblick – dieses Mal auf die gemeinsame Zeit mit dem scheidenden Ernst Zingg, der als «Aussenminister» das Aareland an Konferenzen vertreten und gut positioniert habe. «Wir beide pochten darauf, dass das Aareland als eigenständige Region anerkannt wird», betonte Hottiger stolz.

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