Aare
Beschädigungen: Pfahlbauten im Ballypark Schönenwerd standen im Hochwasser

Das Pfahlbauerdorf im Ballypark erlitt leichte Schäden durch das Hochwasser vergangene Woche. Ansonsten kam es kaum zu Beschädigungen der Parkanlage.

Felix Ott
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Sichtbare Fassadenschäden an Pfahlbauerdorf im Ballypark.

Sichtbare Fassadenschäden an Pfahlbauerdorf im Ballypark.

Patrick Luethy

Vorgeschichtliche Völker errichteten Pfahlbauten um sich vor dem Wasser zu schützen. Die Hochwasser im Ballypark zeigten, dass dies nicht immer funktioniert. Das miniaturisierte Pfahlbauerdorf in Schönenwerd wurde leicht beschädigt. Die Bauten hatten am Donnerstag Kontakt mit dem Aarewasser.

Die unteren 50 Zentimeter des Lehms an der Fassade wurden teilweise durch das Hochwasser weggespült. Deshalb müsse nachgebessert werden, berichtet Walter Kiener auf Anfrage. Der Verantwortliche für den Unterhalt des Ballyparks erzählt, dass nur wenige Schäden entdeckt wurden. Die Pfahlbauten seien in ihrer Stabilität nicht beeinträchtigt und die Anlage bleibe weiterhin geöffnet.

Ansonsten konnten bisher kaum weitere Schäden an der Anlage ausgemacht werden. Lediglich die Splittwege im Arboretum seien ebenfalls durch das Hochwasser beschädigt worden. Die definitive Einschätzung der Schadenslage sei erst nach der Begehung mit der Betriebskommission möglich. Ausserdem müsse, laut Kiener, noch abgewartet werden bis sich die Abflussmenge der Aare wieder normalisiert habe.

Spezialisten werden die Schäden zu einem späteren Zeitpunkt beheben. Diese werden jedoch erst beauftragt, sobald alle Schäden identifiziert wurden und ein erneutes Hochwasser unwahrscheinlicher sei, erzählt Kiener.