heute Donnerstag erhielt das Jungunternehmen «Resistell» aus Lausanne den Swissbiolabs Award im Wert von 5000 Schweizer Franken. Im Rahmen des ersten Swiss Diagnostics Start-up Day 2017 an der Fachhochschule Nordwestschweiz präsentierten sechs Start-ups aus der Biotechnologie und Diagnostik ihre Geschäftsideen einer Expertenjury.

Im Fokus des Swiss Diagnostics Start-up Day stand neben Referaten, Poster-Präsentationen und einer Round-Table Network Session der Wettbewerb um den Swissbiolabs Award. In zwei Pitching Sessions erhielten sechs Start-ups die Chance, ihre Geschäftsideen dem Publikum und der Expertenjury vorzustellen. Der Netzwerkanlass für die Life Sciences Industrie fand unter Federführung der Wirtschaftsförderung Region Olten statt und brachte Vertreter aus der Wirtschaft, Politik und Forschung mit Jungunternehmern zusammen.

«Nach dem Motto ‹Alles Grosse begann klein› entwickeln Start-ups häufig etwas Neues. Es kann bahnbrechend für die Gesellschaft sein. Man denke an das Tuberkulin als Erfindung von Robert Koch. Der Förderverein Swissbiolabs hat sich zusammen mit Basel Area Swiss zum Ziel gesetzt, die Diagnostik-Industrie in der Schweiz zu stärken, unternehmerische Ideen sowie Talente zu fördern und in der Zentrumsstadt Olten zu versammeln. Neben namhaften Firmen wie Roche, Siegfried, Omya unterstützten auch das KTI und der Kanton Solothurn diesen Ansatz», erklärt Urs Blaser von der Wirtschaftsförderung Region Olten.

Die Geschäftsideen wurden von einer zehnköpfigen Fachjury beurteilt, deren Mitglieder Persönlichkeiten aus der Life Science Branche sind. Der Präsident der Jury, Derek Brandt, CEO von Sensile Medical in Olten, sagt: «Von sehr frühen Produktideen über Projekte, die sich gerade in Gründung befinden bis hin zu etablierten Start-ups mit konkreten Entwicklungsprojekten waren unterschiedliche Ansätze vertreten.

Die Atmosphäre war sehr innovativ, und es hat sich gezeigt, dass in vielen Köpfen viele gute Ideen schlummern. Aber die Entwicklungen sind sehr kostenintensiv und erfordern einen langen Atem. Gerade vor diesem Hintergrund ist es enorm wichtig, motivierte Jungunternehmer zu unterstützten.»