Olten
3539 Stunden leistete die städtische Feuerwehr dieses Jahr Einsatz

223-mal wurde die städtische Feuerwehr im Jahr 2015 zu Einsätzen gerufen. «Im Durchschnitt zehn Personen pro Einsatz», wie Kommandant Philipp Stierli die Zahl an der Hauptübung präzisierte.

Urs Huber
Merken
Drucken
Teilen
Geehrt und befördert: Angehörige der Feuerwehr Olten mit Kommandant Philipp Stierli (ganz rechts).

Geehrt und befördert: Angehörige der Feuerwehr Olten mit Kommandant Philipp Stierli (ganz rechts).

zvg

Während gut 3500 Stunden standen im vergangenen Feuerwehrjahr Oltner Feuerwehrleute im Einsatz. Insgesamt rückten dabei 2194 Männer und Frauen aus. «Im Durchschnitt zehn Personen pro Einsatz», wie Kommandant Philipp Stierli die Zahl an der Hauptübung präzisierte.

Alles in allem nahm die Einsatzzeit 441 Arbeitstage à acht Stunden in Beschlag; rein rechnerisch also fast zwei Arbeitsjahre.

Die Zahl der Einsätze hat sich gegenüber dem Vorjahr etwas verringert: 223 mal rückten die Einsatzkräfte aus, 56 mal weniger als im Vorjahr. Ein Einsatz 2015 erforderte mehr als drei Druckleitungen, deren vier weniger.

Zudem mussten zwei Fahrzeugbrände bekämpft, 13 Wasserwehr- und ebenso viele Öl- und Chemiewehreinsatze bewältigt werden. Und fast 100 mal löste eine Brandmeldeanlage einen Alarm aus.

Seit dem 1. Januar 2015 hat die Feuerwehr Olten 120 Übungen absolviert. Themen unter andern waren dabei: Einführung ABC-Handbuch; Chemiewehrschule Bilfinger, Zofingen; Atemschutz, Heissausbildung in Wangen a. Aare; Personenrettung bei Unfällen mit Partnerorganisationen; Einführung Atemschutz Notfall sowie Detailausbildung.

Nüchterne Zahlen und Fakten zwar, aber dahinter stecken Einsatzzeiten, persönliches Engagement, verständnisvolle Arbeitgeber, welche Stierli an der Hauptübung neben andern besonders hervorhob.

Ein Ausblick

Zum Rückblick gehört üblicherweise auch ein Ausblick; noch im Dezember wird die Feuerwehr Olten ein neues Einsatzleitfahrzeug übernehmen, dessen Übergabe eigentlich auf die Hauptprobe hin vorgesehen war.

Lieferverzögerungen machten diesem Ansinnen einen Strich durch die Rechnung. Die Erweiterung der Damengarderobe konnte aber bereits vollzogen werden. Insgesamt werden im kommenden Jahr knapp 120 Übungen anstehen, von denen alle unfallfrei über die Bühne gebracht werden wollen, wie Stierli in Aussicht stellte.

Ausserdem warten knapp 240 Kurstage auf die Feuerwehrangehörigen. Und bezüglich Übungsbesuch formulierte der Kommandant eine klare Zielvorstellung: 80 Prozent werden fürs Jahr 2016 angepeilt.

Beförderungen, Ehrungen und Verabschiedungen

Zum Soldaten: Baumann Fabio, Burri Thomas, Goldmann Tobias, Grabovac marin, Holler Bernd, Lang Daniel, Sharma Sanatan, von Arx Sebastian
Zum Gefreiten: Möckli Felix, Ronner Aaron
Zum Korporal: Bühlmann Fabio, Gäumann Thomas, Goldiger Manuel, Tribelhorn Bernhard
Zum Hauptmann: Borner Markku, Tschan Pascal

20 Jahre FW-Dienst: Oblt Kissling Thomas, Wm Studer Markus, Gfr Hengartner Philipp
25 Jahre FW-Dienst: Adj Uof Kaderli Martin

Verabschiedung nach 9 Jahren FW-Dienst: Oblt Manca Roberto