Präsenz

200 Personen an Klimademo in Olten – Umzugsroute bleibt weiterhin ein Thema

Gut 200 Demonstrationsteilnehmende marschierten am Samstag für mehr Klimagerechtigkeit auf dem Globus durch die Strassen.

Gut 200 Demonstrationsteilnehmende marschierten am Samstag für mehr Klimagerechtigkeit auf dem Globus durch die Strassen.

Die Klimademo vom Samstag in Olten mit gut 200 Teilnehmenden zeigte: Mehr Präsenz in der Öffentlichkeit ist auch ein Ziel.

Selbst wenn sich Bilder und Botschaften jeweils ähneln und bekannt sind: Die Klimademo vom Samstag vermochte gut 200 Teilnehmende auf die Strasse zu locken. Optimisten rechneten zwar mit einer grösseren Beteiligung. Erstmals nämlich war die Demonstration interkantonal verknüpft worden. Besucher aus dem Aargau waren dabei, ein paar aus andern Kantonen ebenso.

«Wir sind zufrieden», meinte Lukas Lütolf vom Organisationskomitee. Weniger zufrieden zeigte man sich aber über die bewilligte Umzugsroute. Gerne wäre man über die Bahnhofbrücke gezogen. «Man liess uns wissen, die Bahnhofbrücke stehe grundsätzlich für weitere Demos nicht mehr zur Verfügung», so Lütolf.

Deshalb führte die Route von der Stadthalle auch durch unbelebte Quartierstrassen hin zum Stadtpark. «Wenigstens der Zug über die Citykreuzung wäre dringelegen», meinte Oltens Gemeindeparlamentarier Michael Neuenschwander.

An der Schlussversammlung gaben sich die Aktivisten dennoch selbstbewusst. Ihr Fokus liegt derzeit beim Weltwirtschaftsforum in Davos, welches Mitte/Ende Januar beginnt.

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urs huber

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